Jahresbericht 2011 - Highlights des Jahres 2011

Neue Wege bei der Verbreitung von technischem Wissen

Das EPA war unter den ersten Einrichtungen, die ihre patentbezogenen Daten kostenlos zur Verfügung stellten. Unsere öffentlichen Datenbanken enthalten über 70 Millionen Dokumente und sind auf unserer Website (www.epo.org) kostenlos zugänglich. Sie sind mit die umfangreichsten und relevantesten Informationsquellen zum Stand der Technik, die es auf der ganzen Welt gibt.

Um die Sprachbarrieren bei der Patentinformation zu beseitigen, haben wir im vergangenen Jahr neue Wege beschritten: Gemeinsam mit Google hat das EPA ein Projekt zur maschinellen Übersetzung ins Leben gerufen, das den mehrsprachigen Zugang zu unserer riesigen Sammlung von Patentdokumenten erleichtern wird.

Das neue System heißt Patent Translate und wird die 28 Sprachen der EPO-Mitgliedstaaten sowie Chinesisch, Japanisch, Koreanisch und Russisch abdecken. Für Unternehmen, Erfinder und Wissenschaftler auf der ganzen Welt wird es von großem Nutzen sein: sie können Kosten sparen und ihre Forschungs- und Entwicklungstätigkeit gezielter ausrichten, weil sie auf die für ihre Erfindungen relevanten Patente aus der ganzen Welt in ihrer eigenen Sprache zugreifen können. Stark profitiert hat das Projekt von der engen Zusammenarbeit mit den nationalen Patentämtern unserer Mitgliedstaaten und den größten Patentämtern der Welt, die ihre Daten dem EPA zur Verfügung gestellt haben. Für eine erste Gruppe von sieben Sprachen (Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Portugiesisch, Schwedisch und Italienisch) wurde das System bereits in Betrieb genommen, bis 2014 werden die übrigen Sprachen folgen.

Hart gearbeitet haben wir auch an der Verbesserung unserer Recherchentools für Patentprüfer, die von Fachleuten in über 40 Ländern auf der ganzen Welt genutzt werden.

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