Neues Dienstgebäude in Den Haag

New building - architect`s image (JPG)

10.11.2014

Schließung des Haupteingangs in Den Haag

25.6.2014

Am 25. Juni 2014 legten Präsident Benoît Battistelli und der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte den Grundstein für das neue Dienstgebäude in Rijswijk (Den Haag), und die Bauarbeiten sind nun in vollem Gange.

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Wie wird das neue Gebäude aussehen?

Durchgesetzt hat sich der Entwurf eines hohen Stahlgebäudes von etwa 100 m Höhe und 150 m Länge mit einer raffinierten Doppelglasfassade, die sich in einer Teichanlage spiegelt. Dieses kühne Stück moderner Architektur steht sinnbildlich für den Auftrag des EPA, die Innovation in Europa zu fördern.

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Wie umweltfreundlich wird es sein?

Nachhaltigkeit war einer der wichtigsten Aspekte bei der Gebäudegestaltung. Das neue Gebäude soll so umweltschonend wie möglich errichtet werden und eine gesunde, sichere und angenehme Umgebung für Mitarbeiter und Besucher bieten. Um die  Nachhaltigkeit zu gewährleisten, sollen die Umweltauswirkungen anhand der niederländischen BREEAM-Methodik (Building Research Establishment Environmental Assessment Method) und der deutschen BNB-Methodik (Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen) bewertet werden.

Wann wird es gebaut?

Die Bauarbeiten beginnen 2014. Nach der derzeitigen Planung soll das neue Gebäude im April 2017 übergeben werden; die abschließenden Geländearbeiten, einschließlich Abriss des alten Büroturms und Landschaftsgestaltung, sollen bis Anfang 2019 fertiggestellt werden.

Zeitachse


Warum wird ein neues Gebäude gebraucht?

Neben der natürlichen Alterung der Bausubstanz haben dem inzwischen 40 Jahre alten Tower auch die strengen Winter der jüngsten Zeit zugesetzt. Zudem wird er den Bedürfnissen der Mitarbeiter nicht mehr gerecht.


Wer baut das neue Gebäude?

Ein Konsortium aus vier Unternehmen der TBI-Gruppe (eines der größten niederländischen Konzerne für Bauleistungen und Gebäudetechnik) wurde zusammen mit den zwei führenden Architekturbüros Ateliers Jean Nouvel (Paris) und Dam&Partners Architecten (Amsterdam) für die Konzeption und Errichtung des neuen Gebäudes ausgewählt.


Wie wurde der Auftrag vergeben?

Nach einem unbeschränkten internationalen Präqualifikationsverfahren wurde die Ausschreibung für Konzeption und Bau des neuen Dienstgebäudes am 23. April 2012 offiziell gestartet.

In der ersten Stufe der eigentlichen Ausschreibung wurden zehn Konsortien zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Bis zum Annahmeschluss Anfang Juli 2012 gaben acht von ihnen ein gültiges Angebot ab. Am 31. Juli 2012 wählte die für das Ausschreibungs­verfahren gebildete internationale Jury die besten drei Angebote für die zweite, nicht anonyme Stufe der Ausschreibung aus. Die drei ausgewählten Konsortien wurden gebeten, ihre ursprünglichen Vorschläge genauer auszuarbeiten und einen Vorentwurf einzureichen.

Im Januar 2013 trat die Jury erneut zusammen, um diese detaillierten Angebote zu bewerten und eine Vergabeempfehlung auszusprechen. Die Empfehlung der Jury wurde vom Präsidenten des EPA zunächst dem Haushalts- und Finanzausschuss des Verwaltungsrats unterbreitet, der sie billigte, sodass sie dem Rat zur abschließenden Genehmigung vorgelegt werden konnte. Der Rat gab daraufhin grünes Licht für die Vergabe des Auftrags an das Konsortium der TBI-Gruppe mit den Architekten Ateliers Jean Nouvel und Dam&Partners Architecten.


Wieviel Lärm werden die Bauarbeiten verursachen?

Die zulässigen Obergrenzen für die Lärm- und Vibrationsbelastung wurden sehr niedrig angesetzt. Die Bauunternehmen werden möglichst lärm- und vibrationsarme Technologien einsetzen; zudem soll die Belastung ständig kontrolliert werden, und bei einer Überschreitung der Grenzwerte werden die Arbeiten gestoppt.


Welche Konsequenzen hat dies in der Praxis für Besucher?

Der Haupteingang und die Besucherparkplätze werden 2014 verlegt.


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