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Afrika und Naher Osten

Einleitung

Das Engagement des EPA in Afrika und dem Nahen Osten reicht bis in die Anfangszeit seines Bestehens zurück. Im Juli 2000 wurde ein speziell auf die Region zugeschnittenes Projekt gestartet, an dem die nationalen Ämter für geistiges Eigentum mehrerer Mitgliedstaaten der EPO, insbesondere von Deutschland, Frankreich, Portugal und dem Vereinigten Königreich, sowie die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) beteiligt sind.

Zielsetzung/Strategie

Die dem Projekt zugrunde liegende Strategie lässt sich wie folgt zusammenfassen:

  • Förderung der Entwicklung der nationalen Ämter in der Region, um sie in die Lage zu versetzen, ihr Patentrecht wirksam anzuwenden und effizienter zu arbeiten
  • Bereitstellung von Patentinformationen für die betreffenden Ämter und die breite Öffentlichkeit
  • Förderung der Zusammenarbeit und der Synergien innerhalb der Region

Partner

Mit folgenden Partnern hat das EPA Zusammenarbeitsabkommen geschlossen:

  • Afrikanische Organisation für geistiges Eigentum (OAPI) mit Hauptsitz in Jaunde, Kamerun
  • ägyptisches Patentamt (Academy of Scientific Research and Technology) mit Hauptsitz in Kairo, Ägypten

Außerdem organisiert das EPA Zusammenarbeitsmaßnahmen mit Algerien, Libanon, Marokko, Syrien und Tunesien.

Wichtige Etappen der Zusammenarbeit

In den letzten Jahren wurden folgende Projekte durchgeführt:

  • Entwicklung und Installation eines vollautomatischen Systems zur Verfahrensverwaltung für die Afrikanische Regionale Organisation für geistiges Eigentum (ARIPO)
  • Entwicklung und Installation von Hard- und Software zum Einscannen und Indexieren von Dokumenten in Ägypten, Algerien, Jordanien, Marokko, Südafrika, Syrien und Tunesien sowie in den regionalen Ämtern von ARIPO und OAPI
  • elektronische Veröffentlichung von Patentdaten auf CD-ROM für die OAPI
  • Einbindung der OAPI in esp@cenet, das System für den Online-Zugriff auf die Patentdatenbank des EPA

Aus- und Fortbildung:

  • 2006 besuchten über 30 Teilnehmer aus der Region Seminare, die von der Europäischen Patentakademie veranstaltet wurden
  • jährliche Studienzyklen am Institut für internationalen gewerblichen Rechtsschutz (CEIPI) für einen ausgewählten Teilnehmerkreis
  • Unterstützung regionaler Schulungszentren bei der Organisation von Veranstaltungen

Regelmäßige Veranstaltungen

Mit großangelegten öffentlichen Veranstaltungen wie regionalen Konferenzen und Foren regt das EPA zum politischen und technisch-wissenschaftlichen Dialog an und fördert den Meinungs- und Erfahrungsaustausch.

Die größte Bedeutung kommt hierbei dem regionalen Forum des EPA für gewerbliches Eigentum für Afrika und den Nahen Osten zu, das erstmals im April 2001 in Casablanca veranstaltet wurde. Diesem folgte 2003 eine zweite Veranstaltung in Johannesburg (Südafrika). Das dritte Forum war als regionales Forum des EPA für Afrika konzipiert und fand 2005 in Dakar statt.

Parallel zu dieser Veranstaltungsreihe fanden im Oktober 2002 in Beirut und im Juni 2004 in Kairo Konferenzen für die arabische Region statt. Die nächste Konferenz ist für 2007 geplant.

Darüber hinaus veranstaltet das EPA in der ARIPO- und der OAPI-Region, in den portugiesischsprachigen Ländern und seit Kurzem auch in Äthiopien regelmäßig Seminare zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit.

Ansprechpartner

Guy Patton

Projektleiter
Tel.: +49 89 2399 5281
Fax: +49 89 2399 1991
E-Mail: gpatton@epo.org

Françoise Ohl

Projektassistentin
Tel.: +49 89 2399 5231
Fax: +49 89 2399 1991
E-Mail: fohl@epo.org

Links

Project for Africa and Middle East (PAME) - Website


© European Patent Office.Impressum.Nutzungsbedingungen..Letzte Aktualisierung: 31.5.2007