Das Zusammenarbeitsprojekt des EPA mit Lateinamerika ist in den 80er-Jahren angelaufen. Seitdem haben sich der politische Dialog und die Handelsbeziehungen zwischen Lateinamerika und Europa erheblich intensiviert. So ist die Region heute einer der wichtigsten Handelspartner der Europäischen Union und ein strategisch wichtiger Anlagemarkt, der hohe Wachstumsraten verspricht.
Das EPA strebt starke, dauerhafte Partnerschaften mit den aufstrebenden Ländern der Region an und will so den neuen Herausforderungen des globalen Patentsystems begegnen; die Zusammenarbeit mit den nationalen Ämtern zielt darauf ab, das lateinamerikanische System für gewerblichen Rechtsschutz auf eine solide Grundlage zu stellen.
Diese Ziele sollen mittels folgender Maßnahmen umgesetzt werden:
Das Zusammenarbeitsprojekt erstreckt sich auf die nationalen Ämter der folgenden 19 lateinamerikanischen Staaten: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Costa Rica, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Honduras, Kolumbien, Kuba, Mexiko, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela.
Die wichtigsten Partner des EPA für die Zusammenarbeit in Lateinamerika sind das spanische Patent- und Markenamt (OEPM) und die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO).
Gemeinsam mit dem OEPM und der WIPO organisiert das EPA folgende regionale Aktivitäten:
Mit den großen lateinamerikanischen Ämtern für gewerblichen Rechtsschutz führt das EPA auch zweiseitige Zusammenarbeitsprogramme durch, deren Schwerpunkt auf anderen Bereichen wie Aus- und Fortbildung, Patentdokumentation, Bereitstellung von Recherchen- und Prüfungshilfsmitteln oder Förderung des gewerblichen Rechtsschutzes liegt.
Projektleiterin
Tel.: +49 89 2399 5245
Fax +49 89 2399 1991
E-Mail: bblas@epo.org
Projektassistentin
Tel. +49 89 2399 5232
Fax +49 89 2399 1991
E-mail: mperezarias@epo.org
LATIPAT-Datenbank: www.latipat.com
OEPM: www.oepm.es
WIPO: http://www.wipo.int/portal/index.html.en