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Das Europäische Patent


Ein Europäischer Erfolg im Dienste der Innovation

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Kunst und Technologie

© Panamarenko; Foto: Jörg Koopmann

Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Wirtschaftswachstum in Europa durch den Schutz von geistigem Eigentum zu fördern, ist Teil der Mission des EPA.

Der Auftrag des EPA, qualifizierte Patente für Europa zu erteilen, sowie der technisch-naturwissenschaftliche Bildungshintergrund seiner Patentprüfer waren von Anfang an für die Konzeption der Kunstsammlung ein wesentlicher Ansatzpunkt.

Fragen stellen, Analysen nachvollziehen, Diskurs wagen

Das EPA sammelt bis heute Kunst, und zwar aktuelle, weil diese charakteristische Voraussetzungen von Innovation in sich birgt und auf vielfältige Weise zum Ausdruck bringt. Im Programm finden sich daher immer wieder Künstler, die sich mit Fragen aus Natur- und Ingenieurwissenschaften auseinandersetzen oder sich Methoden wissenschaftlichen Arbeitens angeeignet haben.

© Maurizio Nannucci; Foto. Jörg Koopmann

Die explodierende Vielfalt des technologischen Weltwissens bietet genügend Anhaltspunkte für den Ausbau der Sammlung an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft, ganz gleich, ob diese nun assoziativ, ironisch, spielerisch, konsumistisch, pop-kulturell oder einfach nur ästhetisch sind. Konzeptuelle und ungegenständliche Kunstrichtungen, nach der Erfahrung des Zweiten Weltkriegs wichtige Impulsgeber für eine internationale Avantgarde, nehmen ebenfalls eine wichtige Rolle ein

Tradition bewahren und Innovation fördern

Die Sammlungspolitik folgt bewusst keiner formalen Doktrin, Schule oder Generation. Bereits eingeführte Künstler stehen neben jüngeren unbekannten Positionen im Dialog. In einer Behörde, in der Menschen aus über 30 Ländern arbeiten, ist diese Offenheit gegenüber dem Anderen schließlich wesentlich Identität stiftend. Die Präsentation der Sammlung in den Räumen der Behörde lässt diese Offenheit auch in der Rezeption zu.

 

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