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Das Europäische Patent


Ein Europäischer Erfolg im Dienste der Innovation

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Max Bill

Bill (JPG)Rhythmus im Raum, 1994
Granit
320 x 1065 x 1845 cm
München, Bayerstraße 34
(c) VG Bild-Kunst, Bonn 2013; Foto: Jörg Koopmann

Die Plastik Rhythmus im Raum von Max Bill (*1908 Winterthur, CH, † 1994, Berlin, DE) ist eigens für den Ort, an dem sie platziert ist, entstanden. Die räumlich ausladende Arbeit ist sowohl in Korrespondenz als auch im deutlichen Kontrast zu der klar gegliederten Fassadenstruktur des Gebäudes von Kurt Ackermann konzipiert. Die ornamentale Struktur der Plastik basiert auf einem modularen System, das Bill aus der durchschnittlichen Sitzhöhe einer Person entwickelt hatte. Die Verfünffachung ergibt die Länge eines Blockes, dessen horizontale Balken zum Sitzen einladen. Das Material ist ein hellgrau getönter, bayrischer Granit, dessen Farbe und Textur in Korrespondenz zu den glatten, weißen Fassaden der umliegenden Bürogebäude steht. Solche freien plastischen Werke sind nur eine Erscheinungsform, in der sich Bill, der auch als Gestalter und Theoretiker arbeitete, ausdrückte. Grundlage aller seiner Tätigkeiten war stets ein konstruktiver Ansatz - ob Industriegestaltung oder freie Kunst, Bill entwarf im Sinne einer Konkretion: Alle Werke sind aus strengen mathematischen Prinzipien heraus entwickelt. Davon zeugt auch Rhythmus im Raum auf eindrucksvolle Weise.

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