Markus Amm

Amm (JPG)Ohne Titel, 2007
Luminogramm, MDF
zweiteilig, 168 x 123 cm und 148 x 110 cm
München, Treppenhaus
(c) Markus Amm; Foto: Courtesy Galerie Karin Günther, Hamburg

Markus Amm (*1969 Stuttgart, DE) gehört zu einer jungen Künstlergeneration, die sich mit der Frage auseinandersetzt, was die Moderne hinterlassen hat, wie künstlerische Avantgarden und Tendenzen des 20. Jahrhunderts in der Gegenwart eine Rolle spielen und sich weiterentwickeln lassen. Dazu gehört auch die Frage, inwiefern Formalismus und Inhalt einander bedingen können. Amm arbeitet mit verschiedenen Techniken wie Aquarell, Ölmalerei, der Fotografie und dem Fotogramm. In dem hier gezeigten Werk reflektiert er diese künstlerischen Ausdrucksmittel: Auf der Fotografie ist ein Ölgemälde zu sehen, dessen Formsprache an die Experimente der frühen Avantgarden des 20. Jahrhundert erinnert. Geometrische Grundformen überlagern einander, bilden Strukturen und neue Formen aus. Abfotografiert hat der Künstler ein von ihm gemaltes Ölbild, das er auf jenen hölzernen Untergrund montiert hatte, der nun der sichtbare Träger der großformatigen Fotografien ist. Es ist eine Bild- und Medienreflexion, die Markus Amm zeigt und die nach den Möglichkeiten künstlerischer Utopien in Zeiten der Post-Moderne fragt.

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