Jiři Georg Dokoupil

Jiři Georg Dokoupil - Komposition mit Früchten, 1992Komposition mit Früchten, 1992
Bronze
180 x 30 x 31 cm
(c) VG Bild-Kunst, Bonn 2015; Courtesy Galerie Karl Pfefferle, München

Jiři Georg Dokoupil (*1954 Knrov, CZ) gehört zu jenen Künstlern der Gegenwart, die sich kaum festlegen lassen auf eine bestimmte künstlerische Strömung oder eine konkrete Richtung. Dafür ist sein Werk zu vielgestaltig, dafür arbeitet Dokoupil mit zu unterschiedlichen Medien: Er setzt Bronze genauso ein wie Fundstücke und Nahrungsmittel – vom Autoreifen bis zur Muttermilch oder bringt mit Peitschenhieben Farbe auf die Leinwand. In Komposition mit Früchten knüpft Dokoupil an die Geschichte der Bronzeplastik an. In Form von übereinandergesetzten Bananen aus Bronze erinnert er an die Endlose Säule des rumänischen Künstlers Constantin Brâncuşi. Die Banane ist zudem seit Andy Warhol ein populäres Symbol der Kunst, das bis heute verbreitet ist – wie beispielsweise durch Tilman Baumgärtel, der über die an Häuserwände und Gehsteige gesprayte Banane ganze Städte miteinander vernetzt. Auch Dokoupils Komposition mit Früchten zitiert augenzwinkernd die Geschichte der Kunst und die Verbindung von Hoch- und Populärkultur.


Jiři Georg Dokoupil - Komposition mit Früchten, 1992Komposition mit Früchten, 1992
Bronze,
180 x 30 x 31 cm,
im Hintergrund: Bernard Piffaretti, ohne Titel, 2005,
Acryl, Leinwand,
162 x 97 cm,
an der Wand: Karel Malich, Spatril jsem ruce (I have seen hands) und Hlava (Head), 1988,
Acryl, Leinwand
je 100 x 72 cm
Installationsansicht
(c) VG Bild-Kunst, Bonn, 2015/ Karel Malich


Jiři Georg Dokoupil - Komposition mit Früchten, 1992Komposition mit Früchten, 1992, Bronze,
180 x 30 x 31 cm,
im Hintergrund: Karel Malich, Spatril jsem hlavu (I Have Seen a Head), 1988,
Acryl, Leinwand
100 x 72 cm
Installationsansicht
(c) VG Bild-Kunst, Bonn, 2015/ Karel Malich



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