Tue Greenfort

Greenfort (JPG)Regen I, 2008
pH-Indikatorstreifen, Regen
70 x 100 cm
(c) Tue Greenfort; Courtesy Galerie Johann König, Berlin

Die gewundenen Papierstreifen lassen auf den ersten Blick an Luftschlangen, an Karneval und fröhliches Feiern denken. Doch wie so oft bricht Tue Greenfort (*1973 Holbæk, DK) diesen ersten Eindruck. Denn auf dem Papier lässt sich der Säuregehalt des Regens ablesen, der durch die Verfärbungen auf den pH-Streifen angezeigt wird. Greenfort setzt sich immer wieder mit der Zerstörung unseres Lebensraums auseinander, mit der Ignoranz gegenüber Umweltproblemen und der Knappheit von Rohstoffen. Dabei kommentiert er die Verhaltensweisen der westlichen Zivilisationsgesellschaften häufig mit hintersinnigem Humor. Greenfort, von dem im Berliner Standort des EPA noch ein weiteres Werk, Partitur einer Fliege (Spur), 2004, gezeigt wird, benutzt die fröhlich dahin geworfenen Papierschlangen als eine Mahnung, die den sogenannten ‚sauren Regen’ visualisiert. Wie in vielen seiner Werke geht es Greenfort auch hier darum, mittels künstlerischer Interventionen explizit auf die selbstverschuldete Zerstörung unseres Lebensraums hinzuweisen.

Tue Greenfort - Regen II, 2008 Regen II, 2008
(c) Tue Greenfort; Courtesy Galerie Johann König, Berlin



Tue Greenfort - Regen III, 2008Regen III, 2008
(c) Tue Greenfort; Courtesy Galerie Johann König, Berlin



Tue Greenfort - Partitur einer Fliege (Spur), 2004 Partitur einer Fliege (Spur), 2004
(c) Tue Greenfort; Courtesy Galerie Johann König, Berlin

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Tue Greenfort - Regen I, 2008Tue Greenfort - Regen I, 2008; Carsten Höller - Birds, 2006
(c) Tue Greenfort; VG Bildkunst, Bonn



Tue Greenfort - Regen I, 2008Tue Greenfort - Regen I und II, 2008; Partitur einer Fliege, 2004
(c) Tue Greenfort



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