Jeremy Moon

Moon (JPG)Ohne Titel, 1965
Acryl, Leinwand
195,5 x 170 cm
(c) Jeremy Moon; Foto: Courtesy Galerie Rocket, London

Form und Farbe gehen in den Werken von Jeremy Moon (*1934 Cheshire, GB †1973 GB) eine wirkungsvolle Allianz ein. Sie strahlen eine piktogrammartige Signalkraft aus und lassen sich sowohl als Objekte wie auch als Tafelbilder wahrnehmen. Im Klima der künstlerischen Debatte seiner Zeit, in der die Möglichkeiten der geometrischen Abstraktion eine Vielzahl an Künstlern beschäftigte, begann auch Moon mit der shaped canvas, der geformten Leinwand, zu arbeiten. Der jung verstorbene Künstler ist erst in jüngerer Zeit wieder entdeckt worden. Das EPA besitzt neben der hier gezeigten Arbeit noch ein weiteres Werk von Moon aus dem Jahr 1967. Beide Arbeiten sind Experimente mit Formaten, mit dem Objektcharakter eines Tafelbildes, die auch Ausdruck des Aufbruches und jener künstlerischen Suche nach neuen Formen der Malerei sind, die auch die Werke von Bridget Riley oder Victor Vasarely auszeichnen.

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