Siehe auch:

Das Europäische Patent


Ein Europäischer Erfolg im Dienste der Innovation

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Yves Oppenheim

Oppenheim (JPG)Ohne Titel, 2007
Acryl, Vinyl, Leinwand
160 x 240 cm
Berlin, Konferenzraum
(c) Yves Oppenheim; Foto: Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin

Yves Oppenheim (*1948 Tananarive, MG), der in Madagaskar aufgewachsene und in Paris lebende Künstler ist an Farbgewalt interessiert, an der Frage, was Farbe auszudrücken vermag, wie wir sie wahrnehmen und wie durch sie Räume ganz eigener Art entstehen können. Seine unbetitelten Gemälde konzipiert Oppenheim am Computer. Farbfelder werden übereinander geschoben und zueinander arrangiert. Erst wenn der konzeptuelle Teil der Bildwerdung abgeschlossen ist, projiziert der Künstler das Werk auf eine Fläche und überträgt das Farbspiel. Die Farbintensität seiner Werke ist groß, fast wirken die Gemälde hinterleuchtet. Dieser Eindruck wird verstärkt durch die übereinandergeschobenen Formen, die an den Schnittstellen neue Farben entstehen und beispielsweise an das Zeichenrepertoire Henri Matisses denken lassen. Doch auch die sogenannte hard-edge-Malerei, die Malerei der harten Kanten und das color field painting der Amerikaner in den 1960er Jahren, beispielsweise von Frank Stella und Barnett Newman haben Yves Oppenheim stark beeinflusst.

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