Siehe auch:

Das Europäische Patent


Ein Europäischer Erfolg im Dienste der Innovation

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Esther Stocker

Stocker (JPG)Ohne Titel, 2003
Acryl, Leinwand
140 x 160 cm
(c) Esther Stocker; Foto: Gilles van Niel

Esther Stocker (*1974 Schlanders, IT) bezieht sich in ihrem streng geometrischen, überwiegend schwarz-weiß gehaltenem Werk ganz offensichtlich auf die Geschichte des Konstruktivismus aber auch auf die Rasterstrukturen gegenwärtiger Bildgebungsverfahren. Die Stringenz solcher Systeme durchbricht sie jedoch immer wieder, stört deren Uniformität und irritiert damit auch den Blick des Betrachters. Die Werke der Künstlerin kreisen mithin um Fragen der Wahrnehmung und korrespondieren insofern mit anderen Positionen der Sammlung des EPA, beispielsweise von Bridget Riley, Philippe Decrauzat oder Nicolas Chardon. Stocker inszeniert Linien und eckige Körper auf der Fläche eines Tafelbildes, auf Mauern ebenso wie an Türmen oder dreidimensional im Raum. Auch das im Besitz des EPA befindliche Werk zeugt von dieser konsequenten Auseinandersetzung. Labyrinthische Muster, grundrissartige Formen und räumliche Staffelungen ergeben sich beim Betrachtern von ganz alleine. Sie brechen den Eindruck der Uniformität ebenso auf wie die handwerklichen Spuren auf der Bildoberfläche, die die Künstlerin dort hinterlässt.

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