Heimo Zobernig

Zobernig (JPG)Ohne Titel, 2007
Aluminium
670 x 130 x 88 cm
©  VG Bild-Kunst, Bonn

Eine markante bildhauerische Auftragsarbeit empfängt den Besucher unmittelbar am Eingang: Die Materialästhetik der hohen Aluminiumstele ergänzt elegant den visuellen Eindruck der rostfarbenen Brücke und der Holz- und Glaselemente des Foyers. Heimo Zobernig (*1958 Mauthen, AT) hat die dreigliedrige Säule eigens für diesen Ort konzipiert und dafür Schlagworte wie examination, invention oder protection ausgewählt, die den Tätigkeitsfeldern des Patentamtes entnommen sind. Die vertikal in die Höhe wachsenden Begriffe bilden eine filigrane Struktur des Objektes. Diese erlaubt das Lesen einzelner Buchstaben und ganzer Wörter ebenso wie die Wahrnehmung der Formen als dreidimensionale Ornamente. Heimo Zobernig gehört zu jener Gruppe an Künstlern, die Kunst als Verweissystem begreifen, das durch gesellschaftliche Zuweisungen und Verabredungen entsteht. Die Plastik ist ein ungewöhnliches Werk dieses Künstlers, der häufig mit einfachen Mitteln und minimalistischem Ausdruck arbeitet.


Heimo Zobernig - Ohne titel, 2007Ohne Titel, 2007
Acryl, Leinwand, 100 x 100 cm
und Ohne Titel, 2007,
K.A., je 202 x 80 x 28 cm
© VG-Bildkunst, Bonn



Heimo Zobernig - Ohne titel, 2007Ohne Titel, 2007,
K.A., je 202 x 80 x 28 cm
Detailansicht



Heimo Yobernig - Ohne titel, 1999Ohne Titel, 1999
Acryl, Leinwand
vierteilig, je 100 x 100 cm
© VG-Bildkunst, Bonn



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