Kunst am Arbeitsplatz

Europäische Wege der Unternehmenskultur

© Yoshiuki Miura; Foto: Jörg Koopmann

Die Sammlung des EPA hat ihren Ursprung in der Verbindung von zeitgenössischer Kunst und Arbeitswelt. Bis heute befinden sich die Werke der Sammlung in Konferenzräumen, Foyers, Kantinen, Korridoren, Treppenhäusern oder Aufenthaltsräumen der verschiedenen Bürogebäude in München, Den Haag, Berlin und Wien, wo sie allen Mitarbeitern zugänglich sind. In ihrer inhaltlichen Konzeption und Zielsetzung ging die Sammlung stets über die Idee einer rein dekorativen Ausstattung hinaus.

Die Anfänge der Sammlung

Die Aufnahme der Sammlungstätigkeit war eine ursprünglich von den Mitgliedstaaten der Europäischen Patentorganisation bewusst getroffene Entscheidung, einer neu gegründeten europäischen Institution auch ein kulturelles Gesicht zu geben. Seit der Ratifizierung des Europäischen Patentübereinkommens 1973 waren die Vertragsstaaten wesentlich am Aufbau einer zu diesem Zeitpunkt in Deutschland einmaligen zwischenstaatlichen Organisation beteiligt gewesen.

© Nicolas Schöffer; Foto: Jörg Koopmann

Kunstförderung als hoheitliche Aufgabe

Diesem außerordentlichen Engagement verdankt sich auch die Initiative zur Kunstförderung im EPA. Entschieden vorangetrieben wurde diese Initiative vom niederländischen Gründungspräsidenten Johannes Bob van Benthem (1921-2006). Er begriff Kunstförderung als eine hoheitliche Aufgabe der Mitgliedstaaten und legte damit den Grundstein für die Sammlungstätigkeit des Amtes. Bis heute ist es eine der vornehmsten Aufgaben der Kulturarbeit, diese Tätigkeit im Geiste der Pionierjahre des EPA fortzuführen und die gewachsene Sammlung der Öffentlichkeit vorzustellen.

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