Im EPA begegnen sich zeitgenössische Kunst und Wissenschaft, Technologie und Innovation in spannungsreichem Dialog. Seit 1978 wurden regelmäßig Künstler eingeladen, Auftragsarbeiten für die Gebäude in München, Den Haag und Wien zu entwerfen. Daneben gibt es eine Sammlung von Gegenwartskunst, die das tägliche Arbeitsumfeld der Mitarbeiter prägt.
Im Zuge von insgesamt sechs Kunst-am-Bau-Wettbewerben entschieden die zuständigen Fachgremien, Künstler bei der Gestaltung der Architektur mit einzubeziehen. Sie haben dabei die einzigartige Chance genutzt, dem EPA eine geistig-kulturelle Handschrift zu geben und diese für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen.
Neben ortsbezogenen Installationen besitzt das EPA eine eigene Sammlung zeitgenössischer Kunst, die durch jährliche Ankäufe erweitert wird. So umfasst die Sammlung inzwischen fast 400 Werke von etwa 250 Künstlern aus 32 Ländern.
Der Auftrag des EPA, qualifizierte Patente für Europa zu erteilen, sowie der technisch- naturwissenschaftliche Bildungshintergrund seiner Patentprüfer waren von Anfang an für die Konzeption der Kunstsammlung ein wesentlicher Ansatzpunkt.
Einen ersten Einblick in die Sammlung und ihre Entwicklung gibt die Broschüre "Die Kunstsammlung. Aktuelle Kunst im Europäischen Patentamt".