Studien

Fallstudien-Reihe des EPA zu KMU

Die Einheit des Chefökonomen hat in Zusammenarbeit mit der Europäischen Patentakademie 12 Fallstudien erstellt, die aufzeigen, wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in ihren Betrieben erfolgreich Patente einsetzen. Die ausgewählten KMU sind in verschiedenen europäischen Regionen angesiedelt, vertreten eine breite Palette an Wirtschaftszweigen und wenden unterschiedliche Geschäftsmodelle an. In den Fallstudien ist jeweils das Geschäftsmodell des Unternehmens beschrieben sowie dargelegt, wie es durch die IP-Strategie und das IP-Management unterstützt wird.

Die Fallstudien enthalten nützliche Informationen für KMU, die ihre IP-Management-Kompetenzen ausbauen oder verbessern wollen. KMU können die darin geschilderten Erfahrungen und Vorgehensweisen für die eigene Weiterentwicklung und ihr Wachstum nutzen. Zu jeder Fallstudie werden Schulungsmaterialien bereitgestellt, die heruntergeladen und unabhängig genutzt werden können.


Entwicklung und Einsatz von Klimaschutztechnologien

Das Europäische Patentamt hat 2017 in Zusammenarbeit mit der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA) ein Analysepapier über die neuesten Innovationstrends und die Verbreitung von Klimaschutztechnologien erstellt, wobei der Schwerpunkt der Analyse auf erneuerbaren Energien lag. Es zeigt sich, dass Patente den Einsatz von Klimaschutztechnologien fördern. Die wichtigsten Ergebnisse lauten wie folgt:

  • Zahlenmäßig und was den wirtschaftlichen Wert betrifft, sind Klimaschutzerfindungen weltweit auf dem Vormarsch.
  • Innovation findet maßgeblich im Energiesektor statt, wobei die erneuerbaren Energien die treibende Kraft sind.
  • Die Integration der Informations- und Kommunikationstechnik in Technologien für erneuerbare Energien bleibt eine zentrale Herausforderung.
  • Klimapolitik ist ein wichtiger Innovationstreiber für Klimaschutztechnologien.
  • Die Erfindungstätigkeit im Bereich Klimaschutz konzentriert sich im Wesentlichen auf wenige Regionen weltweit, doch die Zahl der Erfinderländer nimmt zu.
  • Patente unterstützen die Verbreitung von Klimaschutztechnologien.

Schutzrechtsintensive Industrien und Wirtschaftsleistung in der Europäischen Union - Analysen nach Wirtschaftszweig

In diesen gemeinsam vom EPA und vom Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum (EUIPO) erstellten Studien wird der Beitrag schutzrechtsintensiver Industrien zur EU-Wirtschaft analysiert. Sie erstrecken sich auf alle maßgeblichen Rechte des geistigen Eigentums: Patente, Marken, Geschmacksmuster, Urheberrechte und geografische Angaben sowie seit 2016 auch auf Pflanzensorten. Neben der Ermittlung derjenigen Wirtschaftszweige, die von diesen Schutzrechten überdurchschnittlich Gebrauch machen, wird ihr Beitrag zu wesentlichen makroökonomischen Größen (Beschäftigung, Bruttoinlandsprodukt, Gehälter und Löhne, Handel) auf EU-Ebene quantifiziert.

Die Studien liefern umfassende und robuste Daten und damit eine solide Faktenlage für Entscheidungsträger. Erstmals wurden dabei verschiedene Schutzrechtsdatenbanken (darunter die PATSTAT-Datenbank des EPA und die Register für Unionsmarken und Gemeinschaftsgeschmackmuster des EUIPO) mit makroökonomischen Größen sowie mit Statistiken für einzelne Wirtschaftszweige verknüpft. Es wurde eine ähnliche Methodik angewandt wie in entsprechenden Studien des USPTO, was den Vergleich zwischen der US- und der EU-Wirtschaft in Bezug auf die Bedeutung ihrer inländischen schutzrechtsintensiven Industrien erleichtert.


Klimaschutztechnologien in Europa – Folgerungen aus Patent- und Wirtschaftsdaten

Im Rahmen einer Reihe empirischer Studien zur Rolle von Patenten bei der Entwicklung und Verbreitung von Klimaschutztechnologien starteten das EPA und das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) im Dezember 2015 eine neue Studie zu Klimaschutztechnologien in Europa. Diese Studie verknüpft Patentierungstrends mit einschlägigen Wirtschaftsdaten zu Investitionen, Handel und Technologietransfer bei Klimaschutztechnologien und zeichnet ein klares und umfassendes Bild vom Beitrag, den Europa zur Entwicklung und Verbreitung von Klimaschutztechnologien leistet.


Einheitliches Patent und Einheitliches Patentgericht

In dieser im April 2014 veröffentlichten unabhängigen Studie zu den wirtschaftlichen Auswirkungen des einheitlichen Patentschutzes werden die Faktoren ermittelt, quantifiziert und erläutert, die einen Einfluss darauf haben, ob einheitliche Patente beantragt werden und das Einheitliche Patentgericht angerufen wird.


Die wirtschaftlichen Folgen der Einführung einer Neuheitsschonfrist in Europa

Diese im November 2014 veröffentlichte unabhängige Studie enthält eine evidenzbasierte Analyse der Folgen der potenziellen Einführung einer Neuheitsschonfrist in Europa.


Studie über die wirtschaftlichen Dimensionen der Gebührenstruktur im europäischen Patentsystem, Juli 2010

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