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Leitfaden für Anmelder, 1. Teil: Der Weg zum europäischen Patent

 
 
Beispiel aus dem Bereich Computer
Erfindungsbeschreibung 
  
 
 
Verfahren und Vorrichtung zum Umschalten eines Touchscreens einer tragbaren elektronischen Vorrichtung
Erfindungsbezeichnung (Angabe im Erteilungsantrag genügt) 
 
 
 
HINTERGRUND DER ERFINDUNG 
 
Gebiet der Erfindung 
Technisches Gebiet, auf das sich die Erfindung bezieht 
 
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Touchscreen und insbesondere ein Verfahren sowie eine Vorrichtung zum Umschalten eines Touchscreens einer tragbaren elektronischen Vorrichtung. 
 
Beschreibung des Stands der Technik 
 
Eine Eingabe-Bedienungsschnittstelle ist eine notwendige Hardware-Vorrichtung für eine tragbare elektronische Vorrichtung. Die Eingabe-Bedienungsschnittstelle ist mit Zahlen, Buchstaben, phonetischen Symbolen, Wurzeln für Eingabeverfahren und diversen funktionalen Mustern beschriftet. Somit können die Nutzer über die Eingabe-Bedienungsschnittstelle Daten eingeben und viele Funktionen der elektronischen Vorrichtung bedienen. 
Angabe des bisherigen Stands der Technik 
 
In der Vergangenheit wurden die meisten Eingabe-Bedienungsschnittstellen von tragbaren elektronischen Vorrichtungen als Tipptasten-Struktur umgesetzt. Heute wird jedoch zur Vergrößerung des Oberflächenbereichs einer Flüssigkristallanzeige eine Reihe von Tasten durch ein Touch-Panel ersetzt, das auf der Flüssigkristallanzeige installiert ist. Somit wird sowohl die Tipptasten-Schnittstelle als auch die Touch-Panel-Schnittstelle verwendet. 
 
Allerdings muss der Nutzer normalerweise eine Reihe von Tasten betätigen oder das Touch-Panel mehrmals berühren, um auf dem Bildschirm zwischen mehreren Seiten zu wechseln. Dies ist für Aktionen mit mehreren Schritten unpraktisch, insbesondere für Nutzer, die dabei Auto fahren. 
Zu lösende technische Aufgabe 
 
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG 
 
Dementsprechend soll mit der vorliegenden Erfindung primär ein Touch-Panel bereitgestellt werden, das auf einer Flüssigkristallanzeige installiert ist, wobei der Oberflächenbereich des Touch-Panels größer ist als der der Flüssigkristallanzeige. Ein Primär-Berühr-Bereich ist als ein überlappender Teil des Touch-Panels und der Flüssigkristallanzeige definiert, ein Sekundär-Berühr-Bereich als ein nicht überlappender Teil des Touch-Panels und der Flüssigkristallanzeige. Außerdem wird eine Seitenwechselaktion dadurch bestimmt, ob eine Berühr-Ziehaktion durch Gleiten eines Fingers vom Primär-Berühr-Bereich zum Sekundär-Berühr-Bereich oder in die umgekehrte Richtung betrieben wird. Die Seitenwechselaktion kann von den Nutzern daher rasch ausgeführt werden. 
Offenbarung der Erfindung 
 
Um das oben genannte Ziel zu erreichen, stellt die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zum Umschalten eines Touchscreens einer tragbaren elektronischen Vorrichtung bereit. Die Schaltvorrichtung umfasst eine Flüssigkristallanzeige und ein Touch-Panel. Der Oberflächenbereich des Touch-Panels ist größer als der der Flüssigkristallanzeige. Ein Primär-Berühr-Bereich ist als ein überlappender Teil des Touch-Panels und der Flüssigkristallanzeige definiert, ein Sekundär-Berühr-Bereich als ein nicht überlappender Teil des Touch-Panels und der Flüssigkristallanzeige. 
 
Um das oben genannte Ziel zu erreichen, stellt die vorliegende Erfindung außerdem ein Verfahren zum Umschalten eines Touchscreens einer tragbaren elektronischen Vorrichtung bereit. Das Schaltverfahren umfasst folgende Schritte: als Erstes wird bestimmt, ob bei Berührung des Touch-Panels die Gleitbewegung einer Berühr-Ziehaktion des Fingers vom Primär-Berühr-Bereich oder vom Sekundär-Berühr-Bereich ausgeht. Anschließend wird eine Seitenwechselaktion ausgeführt, wenn bei der Berühr-Ziehaktion die Gleitbewegung des Fingers vom Primär-Berühr-Bereich ausgeht und die Berühr-Ziehaktion durch Gleiten des Fingers vom Primär-Berühr-Bereich zum Sekundär-Berühr-Bereich betrieben wird. Zum Schluss wird zur vorherigen Seite zurückgewechselt, wenn bei der Berühr-Ziehaktion die Gleitbewegung des Fingers vom Sekundär-Berühr-Bereich zurück zum Primär-Berühr-Bereich betrieben wird. Die Seitenwechselaktion kann von den Nutzern daher rasch ausgeführt werden. 
 
Sowohl die vorstehende allgemeine Beschreibung als auch die detaillierte Beschreibung sind als Beispiel aufzufassen und sollen zur Erläuterung der beanspruchten Erfindung dienen. Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind aus der nachstehenden Beschreibung, den Zeichnungen und den Patentansprüchen ersichtlich. 
 
KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN 
 
Die Merkmale, die der Erfindung Neuheit verleihen, werden in den beiliegenden Ansprüchen näher erläutert. Die Erfindung selbst wird jedoch am besten anhand der nachstehenden detaillierten Beschreibung verständlich, die unter Bezugnahme auf die Zeichnungen eine exemplarische Ausführungsform der Erfindung beschreibt: 
Kurze Beschreibung der Zeichnungen 
Fig. 1A ist eine schematische Darstellung einer tragbaren elektronischen Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, 
Fig. 1B und Fig. 1C sind schematische Darstellungen einer Seitenwechselaktion auf der tragbaren elektronischen Vorrichtung, 
Fig. 2 ist ein Flussdiagramm über den Betrieb des Touch-Panels der tragbaren elektronischen Vorrichtung, 
Fig. 3 stellt schematisch dar, wie eine Berühr-Ziehaktion durch den Finger eines Nutzers auf dem Touch-Panel ausgeführt wird, 
Fig. 4 stellt ebenfalls schematisch dar, wie eine Berühr-Ziehaktion durch den Finger eines Nutzers auf dem Touch-Panel ausgeführt wird, 
Fig. 5 ist eine schematische Darstellung einer Koordinateneinstellung des Touch-Panels, 
Fig. 6 ist eine schematische Darstellung bestimmter bedienter Koordinatenpunkte, und 
Fig. 7 ist eine schematische Darstellung der Gleitbewegung eines Fingers von einem Start-Koordinatenpunkt zu einem End-Koordinatenpunkt. 
 
DETAILLIERTE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG 
 
Die beigefügten Zeichnungen, der technische Inhalt und die detaillierte Beschreibung beziehen sich auf eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung, was jedoch nicht als Beschränkung des Erfindungsgegenstands aufzufassen ist. Alle gleichwertigen Variationen und Änderungen, die entsprechend den beigefügten Ansprüchen der vorliegenden Erfindung vorgenommen werden, sind durch diese Ansprüche abgedeckt. 
Beschreibung wenigstens eines Wegs zur Ausführung der Erfindung 
 
Im Folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnungen detailliert beschrieben. 
 
Fig. 1A ist eine schematische Darstellung einer tragbaren elektronischen Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung. Die tragbare elektronische Vorrichtung (1) umfasst eine Flüssigkristallanzeige (2) und ein Touch-Panel (3). Der Oberflächenbereich des Touch-Panels (3) ist größer als der der Flüssigkristallanzeige (2). Ein Primär-Berühr-Bereich (31) ist als ein überlappender Teil des Touch-Panels (3) und der Flüssigkristallanzeige (2) definiert, ein Sekundär-Berühr-Bereich (32) als ein nicht überlappender Teil des Touch-Panels (3) und der Flüssigkristallanzeige (2). Der Primär-Berühr-Bereich (31) ist vom Sekundär-Berühr-Bereich (32) durch eine Seitenlinie getrennt, die als Grenzlinie (311) zwischen dem Primär-Berühr-Bereich (31) und dem Sekundär-Berühr-Bereich (32) eingerichtet ist. Der Sekundär-Berühr-Bereich (32) weist einen ersten Berühr-Bereich (321), einen zweiten Berühr-Bereich (322), einen dritten Berühr-Bereich (323) und einen vierten Berühr-Bereich (324) auf. Die vier Berühr-Bereiche (321, 322, 323 und 324) umgeben den Primär-Berühr-Bereich (31). Der erste Berühr-Bereich (321), der zweite Berühr-Bereich (322), der dritte Berühr-Bereich (323) und der vierte Berühr-Bereich (324) befinden sich jeweils an der Oberseite, der Unterseite sowie auf der linken und der rechten Seite des Sekundär-Berühr-Bereichs (32). Eine Seitenwechselaktion wird ausgeführt, wenn eine Berühr-Ziehaktion durch Gleiten des Fingers vom Sekundär-Berühr-Bereich (32) (einem beliebigen der vier Berühr-Bereiche) zum Primär-Berühr-Bereich (31) oder vom Primär-Berühr-Bereich (31) zum Sekundär-Berühr-Bereich (32) betrieben wird. Die Seitenwechselaktion kann von den Nutzern daher rasch ausgeführt werden. 
 
Fig. 1B und Fig. 1C sind schematische Darstellungen einer Seitenwechselaktion auf der tragbaren elektronischen Vorrichtung. Beispiel: auf der Flüssigkristallanzeige (2) wird eine Seite A angezeigt (siehe Fig. 1B). Ein Wechsel von Seite A zu Seite B (siehe Fig. 1C) erfolgt, wenn die Berühr-Ziehaktion durch Gleiten des Fingers vom Primär-Berühr-Bereich (31) zum zweiten Berühr-Bereich (322) des Sekundär-Berühr-Bereichs (32) betrieben wird. Der Wechsel von Seite B zurück zu Seite A hingegen erfolgt, wenn die Berühr-Ziehaktion durch Gleiten des Fingers vom zweiten Berühr-Bereich (322) zurück zum Primär-Berühr-Bereich (31) betrieben wird. In der bevorzugten Ausführungsform können die Seiten Verzeichnisse verschiedener Ebenen, Webseiten oder Grafikdateien sein. 
 
Bei den Zeichnungen Fig. 2 bis Fig. 4 handelt es sich um ein Flussdiagramm über den Betrieb des Touch-Panels der tragbaren elektronischen Vorrichtung bzw. um zwei schematische Darstellungen einer Berühr-Ziehaktion durch den Finger eines Nutzers auf dem Touch-Panel. Im ersten Verfahrensschritt (100) wird bestimmt, ob ein Finger (4) das Touch-Panel (3) berührt, wenn der Nutzer die tragbare elektronische Vorrichtung bedient. Berührt ein Finger (4) das Touch-Panel (3), wird anschließend bestimmt, ob der Primär-Berühr-Bereich (31) oder der Sekundär-Berühr-Bereich (32) (ein beliebiger der vier Berühr-Bereiche) berührt wird (102). Wenn Schritt 102 ergibt, dass der Primär-Berühr-Bereich (31) berührt wird (104), wird anschließend bestimmt, ob eine Berühr-Ziehaktion durch Gleiten des Fingers vom Primär-Berühr-Bereich (31) zum Sekundär-Berühr-Bereich (32) betrieben wird (106). Ist dies der Fall, wird anschließend eine Seitenwechselaktion ausgeführt (108). Danach wird bestimmt, ob eine Berühr-Ziehaktion durch Gleiten des Fingers vom Sekundär-Berühr-Bereich (32) zurück zum Primär-Berühr-Bereich (31) betrieben wird (110). Ist dies nicht der Fall, wird Schritt 108 erneut ausgeführt. Wird dagegen die Berühr-Ziehaktion durch Gleiten des Fingers vom Sekundär-Berühr-Bereich (32) zurück zum Primär-Berühr-Bereich (31) betrieben, so wird zur vorherigen Seite zurückgewechselt (112). Außerdem wird eine Berühraktion ausgeführt (114), wenn die Berühr-Ziehaktion nicht durch Gleiten des Fingers vom Primär-Berühr-Bereich (31) zum Sekundär-Berühr-Bereich (32) betrieben wird.  
 
Schritt 102 kann auch ergeben, dass der Sekundär-Berühr-Bereich (32) berührt wird (116). In diesem Fall wird anschließend bestimmt, ob die Berühr-Ziehaktion durch Gleiten des Fingers vom Sekundär-Berühr-Bereich (32) zum Primär-Berühr-Bereich (31) betrieben wird (118). Ist dies der Fall, wird anschließend eine Seitenwechselaktion ausgeführt (120). Danach wird bestimmt, ob die Berühr-Ziehaktion durch Gleiten des Fingers vom Primär-Berühr-Bereich (31) zurück zum Sekundär-Berühr-Bereich (32) betrieben wird (122). Ist dies nicht der Fall, wird Schritt 120 erneut ausgeführt. Wird die Berühr-Ziehaktion dagegen durch Gleiten des Fingers vom Primär-Berühr-Bereich (31) zurück zum Sekundär-Berühr-Bereich (32) betrieben, so wird zur vorherigen Seite zurückgewechselt (124). 
 
Fig. 5 ist eine schematische Darstellung einer Koordinateneinstellung des Touch-Panels. In diesem Beispiel wird die vorliegende Erfindung anhand einer Flüssigkristallanzeige (2) mit 240*320 Pixeln und einem Touch-Panel (3) mit 280*360 Pixeln weiter veranschaulicht. Das Touch-Panel (3) ist auf der Flüssigkristallanzeige (2) installiert. Ein Primär-Berühr-Bereich (31) ist als ein überlappender Teil des Touch-Panels (3) und der Flüssigkristallanzeige (2) definiert, ein Sekundär-Berühr-Bereich (32) als ein nicht überlappender Teil des Touch-Panels (3) und der Flüssigkristallanzeige (2). Ein erster Berühr-Bereich (321), ein zweiter Berühr-Bereich (322), ein dritter Berühr-Bereich (323) und ein vierter Berühr-Bereich (324) befinden sich jeweils an der Oberseite, der Unterseite sowie auf der linken und der rechten Seite des Sekundär-Berühr-Bereichs (32), und jeder der vier Berühr-Bereiche (321, 322, 323 und 324) ist 20 Pixel breit. Außerdem sind für den Sekundär-Berühr-Bereich (32) die vier Eckkoordinaten (-20, -20), (260, -20), (-20, 340) und (260, 340) festgelegt, und für den Primär-Berühr-Bereich (31) die vier Eckkoordinaten 
(0, 0), (240, 0), (0, 320) und (240, 320).  
 
Fig. 6 ist eine schematische Darstellung bestimmter bedienter Koordinatenpunkte. Ein Berührungspunkt (30) wird generiert, wenn der Finger eines Nutzers das Touch-Panel (3) berührt. Der Berührungspunkt (30) wird als Koordinatenpunkt (X, Y) dargestellt. 
 
Wenn (0<=X<=240 und 0<=Y<=320) wird erkannt, dass der Berührungspunkt (30) sich auf dem Primär-Berühr-Bereich (31) befindet. (X, Y) = (1, 1) z. B. wird als auf dem Primär-Berühr-Bereich (31) befindlich erkannt, weil 0<=(X=1)<=240 und 0<=(Y=1)<=320. 
 
Wenn (0< X und 0<=Y<=320) wird erkannt, dass der Berührungspunkt (30) sich auf dem dritten Berühr-Bereich (323) des Sekundär-Berühr-Bereichs (32) befindet. (X, Y) = (-5, 5) z. B. wird als auf dem dritten Berührbereich (323) befindlich erkannt, weil 0< (X=-5) und 0<=(Y=5)<=320. 
 
Wenn (X> 240 und 0<=Y<=320) wird erkannt, dass der Berührungspunkt (30) sich auf dem vierten Berühr-Bereich (324) des Sekundär-Berühr-Bereichs (32) befindet. (X, Y) = (250, 5) wird als auf dem vierten Berührbereich (324) befindlich erkannt, weil (X=250)> 240 und 0<=(Y=5)<=320. 
 
Wenn (Y< 0) wird erkannt, dass der Berührungspunkt (30) sich auf dem ersten Berühr-Bereich (321) des Sekundär-Berühr-Bereichs (32) befindet. (X, Y) = (120, -5) z. B. wird als auf dem ersten Berührbereich (321) befindlich erkannt, weil (Y=-5)< 0. 
 
Wenn (Y> 320) wird erkannt, dass der Berührungspunkt (30) sich auf dem zweiten Berühr-Bereich (322) des Sekundär-Berühr-Bereichs (32) befindet. (X, Y) = (120, 325) z. B. wird als auf dem zweiten Berührbereich (322) befindlich erkannt, weil (Y=325)> 320. 
 
Fig. 7 ist eine schematische Darstellung der Ziehaktion eines Fingers von einem Start-Koordinatenpunkt zu einem End-Koordinatenpunkt. Beispiel: Wenn der Finger (4) des Nutzers zuerst den Koordinatenpunkt (X, Y) = (120, 330) berührt, wird der Start-Koordinatenpunkt als auf dem zweiten Berühr-Bereich (322) befindlich erkannt. Außerdem wird der Start-Koordinatenpunkt (X, Y) = (120, 330) aufgezeichnet. Der Koordinatenpunkt (X, Y) = (120, 325) des Berührungspunkts (30) wird erkannt und zurückgeleitet, wenn der Finger (4) sich nach oben bewegt und den Koordinatenpunkt (X, Y) = (120, 325) berührt. Es wird keine Seitenwechselaktion ausgeführt, weil erkannt wird, dass der Koordinatenpunkt (X, Y) = (120, 325) sich ebenfalls auf dem zweiten Berühr-Bereich (322) befindet. 
 
Der Koordinatenpunkt (X, Y) = (120, 319) des Berührungspunkts (30) wird erkannt und zurückgeleitet, wenn der Finger (4) sich kontinuierlich nach oben bewegt und den Koordinatenpunkt (X, Y) = (120, 319) berührt. Wird die Bewegung des Fingers (4) nun gestoppt und der Finger vom Touch-Panel (3) genommen, wird der Koordinatenpunkt (X, Y) = (120, 319) als End-Koordinatenpunkt aufgezeichnet. In der Folge wird erkannt, dass eine Berühr-Ziehaktion vom Sekundär-Berühr-Bereich (32) zum Primär-Berühr-Bereich (31) betrieben wurde, entsprechend dem Start-Koordinatenpunkt (X, Y) = (120, 330) und dem End-Koordinatenpunkt (X, Y) = (120, 319). Also wird eine Seitenwechselaktion ausgeführt. 
 
Patentansprüche 
 
1.
Verfahren zum Schalten eines Touch-Screens einer tragbaren elektronischen Vorrichtung (1); die tragbare elektronische Vorrichtung (1) hat eine Flüssigkristallanzeige (2) und ein Touch-Panel (3); wobei der Oberflächenbereich des Touch-Panels (3) größer ist als der der Flüssigkristallanzeige (2); wobei ein rechteckiger Primär-Berühr-Bereich (31) als ein überlappender Teil des Touch-Panels (3) und der Flüssigkristallanzeige (2) definiert ist, und ein Sekundär-Berühr-Bereich (32) als ein nicht überlappender Teil des Touch-Panels (3) und der Flüssigkristallanzeige (2), wobei das Schaltverfahren umfasst: 
Oberbegriff des unabhängigen Anspruchs, soweit angebracht 
a) 
Bestimmen, ob eine Berühr-Ziehaktion zunächst vom Primär-Berühr-Bereich (31) oder vom Sekundär-Berühr-Bereich (32) aus betrieben wird, wenn das Touch-Panel (3) berührt wird; 
b) 
Ausführen einer Seitenwechselaktion, wenn die Berühr-Ziehaktion zunächst durch das Gleiten eines Fingers (4) vom Primär-Berühr-Bereich (31) betrieben wird und dann die Berühr-Ziehaktion durch Gleiten des Fingers (4) weiter vom Primär-Berühr-Bereich (31) zum Sekundär-Berühr-Bereich (32) betrieben wird; und 
c) 
Ausführen einer Seitenwechselaktion, wenn die Berühr-Ziehaktion zunächst durch das Gleiten eines Fingers (4) vom Sekundär-Berühr-Bereich (32) betrieben wird und dann die Berühr-Ziehaktion durch Gleiten des Fingers (4) weiter vom Sekundär-Berühr-Bereich (32) zum Primär-Berühr-Bereich (31) betrieben wird. 
 
2.
Schaltverfahren nach Anspruch 1, welches ferner umfasst: 
Wechseln der Seite zurück zur vorherigen Seite, wenn eine Berühr-Ziehaktion durch Gleiten des Fingers (4) vom Sekundär-Berühr-Bereich (32) aus betrieben wird, um nach Schritt b zurück zum Primär-Berühr-Bereich (31) zu gehen. 
 
3.
Schaltverfahren nach Anspruch 1, welches ferner umfasst: 
Wechseln der Seite zurück zur vorherigen Seite, wenn die Berühr-Ziehaktion durch Gleiten des Fingers (4) vom Primär-Berühr-Bereich (31) aus betrieben wird, um nach Schritt c zurück zum Sekundär-Berühr-Bereich (32) zu gehen. 
 
4.
Schaltverfahren nach Anspruch 1, welches ferner umfasst: 
Ausführen einer Berühraktion, wenn die Berühr-Ziehaktion während Schritt b durch Gleiten des Fingers (4) zum Primär-Berühr-Bereich (31) betrieben wird. 
 
5.
Schaltverfahren nach Anspruch 1, wobei der Sekundär-Berühr-Bereich (32) einen ersten Berühr-Bereich (321), einen zweiten Berühr-Bereich (322), einen dritten Berühr-Bereich (323) und einen vierten Berühr-Bereich (324) aufweist. 
 
6.
Schaltverfahren nach Anspruch 5, wobei der erste Berühr-Bereich (321), der zweite Berühr-Bereich (322), der dritte Berühr-Bereich (323) und der vierte Berühr-Bereich (324) den Primär-Berühr-Bereich (31) jeweils umgeben. 
 
7.
Schaltverfahren nach Anspruch 6, welches ferner umfasst: 
Festlegung der Koordinatenpunkte des Primär-Berühr-Bereichs (31), des ersten Berühr-Bereichs (321), des zweiten Berühr-Bereichs (322), des dritten Berühr-Bereichs (323) und des vierten Berühr-Bereichs (324). 
 
8.
Schaltverfahren nach Anspruch 7, wobei die Berühr- Ziehaktion so definiert ist, dass eine Berührung auf dem Touch-Panel (3) durchgeführt wird und kontinuierlich von einem Start-Koordinatenpunkt zu einem End-Koordinatenpunkt auf dem Touch-Panel (3) gezogen wird. 
 
9.
Schaltverfahren nach Anspruch 7, wobei die Berühr-Ziehaktion gemäß dem Start-Koordinatenpunkt und dem End-Koordinatenpunkt als abgeschlossen beurteilt wird. 
 
10.
Vorrichtung zum Umschalten eines Touch-Screens einer tragbaren elektronischen Vorrichtung (1), wobei die Vorrichtung umfasst: 
eine Flüssigkristallanzeige (2) und ein Touch-Panel (3), wobei der Oberflächenbereich des Touch-Panels (3) größer ist als der der Flüssigkristallanzeige (2); ein Primär-Berühr-Bereich (31) als ein überlappender Teil des Touch-Panels (3) und der Flüssigkristallanzeige (2) definiert ist, und ein Sekundär-Berühr-Bereich (32) als ein nicht überlappender Teil des Touch-Panels (3) und der Flüssigkristallanzeige (2); 
wobei eine Seitenwechselaktion dadurch bestimmt wird, dass beurteilt wird, ob eine Berühr-Ziehaktion durch Gleiten des Fingers (4) vom Primär- Berühr-Bereich (31) zum Sekundär-Berühr- Bereich (32) betrieben wird, oder ob die Berühr-Ziehaktion durch Gleiten des Fingers (4) vom Sekundär-Berühr-Bereich (32) zum Primär-Berühr-Bereich (31) betrieben wird. 
 
11.
Schaltvorrichtung nach Anspruch 10, wobei der Primär-Berühr-Bereich (31) vom Sekundär-Berühr-Bereich (32) durch eine Seitenlinie getrennt ist, die als Grenzlinie (311) zwischen dem Primär-Berühr-Bereich (31) und dem Sekundär-Berühr-Bereich (32) eingerichtet ist. 
12.
Schaltvorrichtung nach Anspruch 10, wobei der Primär-Berühr-Bereich (31) und der Sekundär-Berühr-Bereich (32) beide Teil des Touch-Panels (3) sind. 
 
13.
Schaltvorrichtung nach Anspruch 10, wobei der Sekundär-Berühr-Bereich (32) einen ersten Berühr-Bereich (321), einen zweiten Berühr-Bereich (322), einen dritten Berühr-Bereich (323) und einen vierten Berühr-Bereich (324) aufweist. 
 
 
Zusammenfassung 
 
 
 
Verfahren und Vorrichtung zum Umschalten eines Touchscreens einer tragbaren elektronischen Vorrichtung 
Erfindungs-bezeichnung 
 
Ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Umschalten eines Touchscreens einer tragbaren elektronischen Vorrichtung (1) soll ein Touch-Panel (3) bereitstellen, das auf einer Flüssigkristallanzeige (2) installiert ist, wobei der Oberflächenbereich des Touch-Panels (3) größer ist als der der Flüssigkristallanzeige (2). Ein Primär-Berühr-Bereich (31) ist als ein überlappender Teil des Touch-Panels und der Flüssigkristallanzeige definiert, und ein Sekundär-Berühr-Bereich (32) als ein nicht überlappender Teil des Touch-Panels und der Flüssigkristallanzeige. Eine Berühr-Ziehaktion ist dahin gehend bestimmt, dass sie durch die Gleitbewegung eines Fingers vom Primär-Berühr-Bereich oder vom Sekundär-Berühr-Bereich aus betrieben wird. Entsprechend der Schaltfolge zwischen dem Primär-Berühr-Bereich und dem Sekundär-Berühr-Bereich wird im Anschluss entweder eine Seitenwechselaktion oder eine Berühraktion ausgeführt. Die Seitenwechselaktion kann von den Nutzern daher rasch ausgeführt werden. 
Inhalt der Zusammenfassung