Validierung
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Neben den Erstreckungsabkommen hat das EPA Validierungsabkommen mit einigen Staaten geschlossen, die nicht dem EPÜ angehören und daher nicht unter die Bestimmung "EP" fallen (Validierungsstaaten). Diese Validierungsabkommen sind im Gegensatz zu Erstreckungsabkommen nicht auf europäische Staaten beschränkt. Gemäß diesen Abkommen und dem jeweiligen nationalen Recht können Anmelder europäische Patentanmeldungen und Patente in Validierungsstaaten validieren, wobei die validierten Patente im Wesentlichen den gleichen Schutz genießen wie die vom EPA für die derzeit 38 Mitgliedstaaten der Europäischen Patentorganisation erteilten Patente. 
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Um europäische Patentanmeldungen und Patente in einem Validierungsstaat zu validieren, muss ein Anmelder einen Validierungsantrag stellen und die Validierungsgebühren fristgerecht, d. h. innerhalb von 31 Monaten nach dem Anmeldedatum (bzw. dem frühesten Prioritätsdatum) oder innerhalb von sechs Monaten nach dem Tag der Veröffentlichung des internationalen Recherchenberichts entrichten, je nachdem, welcher Tag der spätere ist. Die zweite Voraussetzung ist, dass am internationalen Anmeldedatum das Validierungsabkommen in Kraft ist und der Validierungsstaat dem PCT angehört sowie in der internationalen Anmeldung für ein nationales Patent bestimmt ist. Eine Entscheidung darüber, in welchen Staaten eine Validierung beantragt wird - und dementsprechende Validierungsgebühren fristgerecht zu entrichten sind - muss somit erst beim Eintritt der Anmeldung in die europäische Phase oder sechs Monate nach der Veröffentlichung des internationalen Recherchenberichts getroffen werden, je nachdem, welcher Tag der spätere ist. 
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Validierungsabkommen bestehen derzeit mit folgenden Staaten (Stand: 1. Januar 20162017):
Marokko (seit 1. März 2015) 
Moldau (seit 1. November 2015) 

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