Im Verfahren vor dem EPA als Bestimmungsamt/ausgewähltem Amt kann der Anmelder innerhalb der 31-Monatsfrist jederzeit (
von sich aus) Änderungen einreichen; danach kann er (weitere) Änderungen bis zum Ablauf der Frist einreichen, die in der kombinierten Mitteilung gemäß den
Regeln 161 und
162 EPÜ (Mitteilung nach
Regel 161 EPÜ/
Regel 162 EPÜ) gesetzt ist. Wie weiter unten erläutert, kann der Anmelder auch
aufgefordert werden, innerhalb der in der Mitteilung nach
Regel 161 EPÜ/
Regel 162 EPÜ gesetzten Frist (
obligatorische) Änderungen und/oder Bemerkungen zu der Anmeldung einzureichen (
vgl. 494). Ob eine Erwiderung obligatorisch ist, geht eindeutig aus der Mitteilung hervor, die also je nach Fall unterschiedlich lautet (EPA-Formblätter 1226AA, 1226BB und 1226CC).