Berechnungsgrundlage für die Anspruchsgebühren ist die Zahl der Ansprüche in der Fassung der Anmeldung, die gemäß den Angaben in Formblatt 1200 die Grundlage für die Bearbeitung in der europäischen Phase bilden soll (
vgl. 500). Führt jedoch eine spätere (weitere) Änderung, die vor Ablauf der in der Mitteilung nach
Regel 161 EPÜ/
Regel 162 EPÜ gesetzten Frist eingereicht wird, dazu, dass sich die Zahl der Ansprüche ändert, so wird diese neue Zahl zur Berechnung der Anspruchsgebühren herangezogen. In der Mitteilung nach
Regel 161 EPÜ/
Regel 162 EPÜ wird für die Entrichtung noch nicht gezahlter Anspruchsgebühren eine Sechsmonatsfrist gesetzt (
vgl. 501).