Die Mailbox ist ein unternehmensbezogener Dienst und bietet einen universalen Zugang zu elektronischen Mitteilungen des EPA, d. h. Mitteilungen werden nicht direkt an einzelne Empfänger innerhalb eines Unternehmens zugestellt. Grundsätzlich können alle Mitarbeiter eines Unternehmens, die eine Smartcard besitzen, auf die Mailbox zugreifen.
Eine Mailbox wird eingerichtet, wenn sich ein neuer Nutzer für eine Smartcard registrieren lässt. Diese Mailbox wird dem Unternehmen zugeordnet, das der Nutzer auf dem Registrierungsantrag für die Smartcard angibt; sie gehört also dem Unternehmen und nicht der Person.
Mit der My.epoline-Mailbox können Sie auf einen Posteingangsordner zugreifen, der Nachrichten mit Links zu PDF-Versionen der Mitteilungen des EPA enthält. Diese Nachrichten sind an beim EPA zugelassene Vertreter oder an sogenannte Zusammenschlüsse von Vertretern gerichtet. Derzeit ist es nicht möglich, Nachrichten des EPA über die My.epoline-Mailbox zu beantworten.
Um die Mailbox nutzen zu können, benötigen Sie eine Smartcard. Dann muss Ihnen der Verwalter in Ihrem Unternehmen Zugriff auf die Mailbox gewähren, und ein oder mehrere Empfänger müssen bestimmt und vom EPA genehmigt werden. Diese Empfänger müssen anschließend vom Verwalter aktiviert werden.
Dabei ist wie folgt vorzugehen:
Der Verwalter ist der Nutzer, der im Unternehmen dafür zuständig ist, den Nutzerzugang auf die Online-Gebührenzahlung, die Mailbox und My Files zu definieren. Er kann anderen Smartcard-Inhabern des Unternehmens Verwalterrechte zuweisen oder diese wieder aufheben.
Falls ein Unternehmen nicht über einen Verwalter verfügt, wird jeder Smartcard-Inhaber dieses Unternehmens bei der Anmeldung im Portal aufgefordert, sich als Verwalter registrieren zu lassen. Diese Aufforderung wird so lange angezeigt, bis einer der Smartcard-Inhaber dieser Aufforderung nachkommt.
Wer eine Smartcard besitzt (d. h. ein Nutzer) und vom Verwalter in seinem Unternehmen Zugriffsrechte erhalten hat, kann auf die Mailbox seines Unternehmens zugreifen und alle Mitteilungen lesen. Empfänger (d. h. zugelassene Vertreter) können Mitteilungen "erhalten", sodass ihnen an sie gerichtete Mitteilungen über die Mailbox zugestellt werden.
Nein. Nachrichten aus der Mailbox können Sie nicht weiterleiten. Wenn Sie eine Nachricht weiterleiten möchten, müssen Sie sie auf Ihren Rechner herunterladen und mit Ihrem eigenen Mail-System als Anhang übermitteln; Sie können sie aber auch auf ein gemeinsames Laufwerk stellen.
Nein. Sie können dem EPA nicht über die Mailbox antworten. Die aktuelle Version der Mailbox ermöglicht lediglich eine einseitige Kommunikation vom EPA zum Nutzer.
Unabhängig davon, ob die Nachricht geöffnet wurde, gilt eine an die Mailbox geschickte Nachricht spätestens mit dem zehnten Tag nach Übermittlung der elektronischen Benachrichtigung an die Mailbox als zugestellt, es sei denn, diese ist nicht oder an einem späteren Tag zugegangen. Siehe den Beschluss des Präsidenten des Europäischen Patentamts vom 13. Dezember 2011:
http://archive.epo.org/epo/pubs/oj012/01_12/01_0102.pdf
Die Liste der Mitteilungen, die derzeit über die Mailbox zugänglich gemacht werden, kann auf der EPA-Website eingesehen werden:
http://docs.epoline.org/myepoline/whitelist_de.pdf
Bis auf Weiteres werden diese Mitteilungen nach wie vor auf dem Postweg versandt.
Jede Mailbox trägt den Namen des betreffenden Unternehmens. Wenn Ihr Unternehmen mehrere Niederlassungen in einem Land oder in verschiedenen Ländern hat, können Sie sicherstellen, dass es mehr als eine Mailbox erhält, indem Sie auf verschiedenen Registrierungsanträgen für Smartcards unterschiedliche Namen des Unternehmens angeben, z. B. "EPA Den Haag", "EPA München", "EPA Berlin" und "EPA Wien".
Nein. Nachdem Ihr Verwalter die Mailbox Ihres Unternehmens aktiviert und Ihnen Zugriffsrechte erteilt hat, erhalten Sie Ihre Mitteilungen in elektronischer Form anstatt in Papierform. Auf elektronischem Wege zugestellte Mitteilungen werden nicht auch noch per Post versandt.
Der Verwalter kann entscheiden, ob der Papierkorb täglich, wöchentlich, alle vier Wochen oder alle zwölf Wochen geleert werden soll. Je nach der gewählten Einstellung können Sie Ihre Nachrichten also bis zu zwölf Wochen lang aus dem Papierkorb zurückholen.
Die Beschreibungen der Nachrichten werden in der Verfahrenssprache der Akte angezeigt.
Die Produkte der Online-Dienste des EPA wurden für alle gängigen Browser getestet; Sie sollten aber sicherstellen, dass Popup-Fenster aus www.epoline.org nicht blockiert sind (Hinweis: Manche Browser blockieren Popup-Fenster standardmäßig nach der Installation).
Auf die Mailbox können Sie nur zugreifen, wenn Sie eine Smartcard besitzen. Sind Sie mit einer Smartcard angemeldet? Wenn ja, muss Ihnen der Verwalter in Ihrem Unternehmen mit der Verwalterfunktion von My.epoline Zugriffsrechte erteilen.