W 0004/96 (Zahnweißmittel) vom 20.12.1996
- Europäischer Rechtsprechungsidentifikator
- ECLI:EP:BA:1996:W000496.19961220
- Datum der Entscheidung
- 20. Dezember 1996
- Aktenzeichen
- W 0004/96
- Antrag auf Überprüfung von
- -
- Anmeldenummer
- PCT/EP1995/03309
- IPC-Klasse
- A61K 7/20
- Verfahrenssprache
- Englisch
- Verteilung
- Im Amtsblatt des EPA veröffentlicht (A)
- Download
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- Amtsblattfassungen
- Weitere Entscheidungen für diese Akte
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- Zusammenfassungen für diese Entscheidung
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- Bezeichnung der Anmeldung
- COMPOSITION CONTENANT DES PEROXYACIDES ORGANIQUES DE BLANCHIMENT DES DENTS
- Name des Antragstellers
- UNILEVER N.V.
- Name des Einsprechenden
- -
- Kammer
- 3.3.02
- Leitsatz
1. Ein Einwand wegen mangelnder Einheitlichkeit kann a posteriori gegen Gruppen alternativer chemischer Verbindungen jedweder Art erhoben werden.
2. Das Erfordernis eines technischen Zusammenhangs im Sinne der Regel 13.2 Satz 1 PCT kann erfüllt sein, wenn alle beanspruchten Alternativen zu einer Klasse von Verbindungen gehören, die sich im Zusammenhang mit der beanspruchten Erfindung voraussichtlich gleich verhalten ("Markush-Ansprüche"). Der technische Zusammenhang kommt in den gemeinsamen besonderen technischen Merkmalen zum Ausdruck, die einen Beitrag zum Stand der Technik bestimmen (R. 13.2 Satz 2 PCT). Ein solcher auf der voraussichtlichen Verhaltensweise beruhender Beitrag kann jedoch nicht anerkannt werden, wenn der Stand der Technik bereits belegt, daß sich Vertreter der Klasse so verhalten wie in der Anmeldung offenbart.
- Relevante Rechtsnormen
- Patent Cooperation Treaty Art 17(3)(a)Patent Cooperation Treaty R 13(1)Patent Cooperation Treaty R 13(2)Patent Cooperation Treaty R 40(1)Patent Cooperation Treaty R 40(2)(c)Patent Cooperation Treaty R 40(2)(e)
- Schlagwörter
- A posteriori festgestellte mangelnde Einheitlichkeit (bejaht)
Kein gemeinsames technisches Merkmal, das einen Beitrag der beanspruchten Markush-Gruppe zum Stand der Technik bestimmt - Orientierungssatz
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- Zitierte Akten
- G 0001/89
ENTSCHEIDUNGSFORMEL
Aus diesen Gründen wird entschieden:
Der Widerspruch gemäß Regel 40.2 c) PCT wird zurückgewiesen.