In der grundlegenden Entscheidung
T 36/82 (ABl. 1983, 269) wurde ausgeführt, dass Bemühungen zur gleichzeitigen Optimierung von zwei Parametern einer bestimmten Vorrichtung durch die Lösung von zwei an sich bekannten Gleichungen, in denen je einer dieser Parameter als Funktion bestimmter Größen der Vorrichtung ausgedrückt ist, nicht als erfinderische Tätigkeit gelten. Dass ein Bereich gefunden werden kann, innerhalb dessen die Werte für die betreffenden Größen einen annehmbaren Kompromiss zwischen den beiden Parametern darstellen, kann nicht als überraschend angesehen werden, wenn im Stand der Technik Hinweise dafür bestehen, dass durch die angewandte Berechnungsmethode günstige Ergebnisse erzielt werden könnten.