Die Kammer wies darauf hin, dass der Beschwerdeführer in seiner ersten Argumentationskette zwei grundverschiedene Fragen verquicke, nämlich zum einen, wie der Fachmann die Lehre der ursprünglichen Anmeldung vor dem Hintergrund seines allgemeinen Fachwissens in die Praxis umsetzen würde, und zum anderen, was ihm die Anmeldung in der ursprünglich eingereichten Fassung unmittelbar und eindeutig offenbare. Die Antwort auf die zweite Frage laute, dass der Fachmann einfach nur erfahre, dass die Platten mit Ansätzen "versehen" seien. Diese Aussage schließe zwar zweifellos die Möglichkeit ein, die Ansätze zusammen mit den Platten auszubilden; offenbart werde dies jedoch nicht.