Zum letzten Punkt befand die Kammer zum einen, dass die Kammermitglieder an keinerlei Anweisungen gebunden sind und sich nur nach den Bestimmungen des Übereinkommens zu richten haben, die Kammer sich also nicht an die Prüfungsrichtlinien halten muss, und zum anderen, dass Art. 15 (2) VOBK 2003 die Kammer nicht dazu verpflichtet, eine Abweichung von diesen Richtlinien zu begründen, sondern lediglich besagt, dass sie dies tut, "wenn ihrer Meinung nach diese Begründung zum Verständnis der Entscheidung beitragen kann".