In T 162/87 und T 627/88 wurde entschieden, dass die Aussage eines Angestellten der eine Vorbenutzung geltend machenden Partei ausreichend sein kann. Die Aussagen von Angestellten einer Partei wurden auch in T 124/88,T 482/89(ABl. 1992, 646), T 830/90 (ABl. 1994, 713), T 838/92 und T 327/91 verwertet, ohne dass Gründe für deren Glaubwürdigkeit angegeben wurden. Die Glaubwürdigkeit von Zeugen kann nicht allein deshalb in Zweifel gezogen werden, weil sie verwandschaftlich untereinander und wirtschaftlich mit einer der Parteien verbunden sind (T 363/90). In T 937/93 wurde festgestellt, der Beweiswert von Erklärungen eines Zeugen hänge von den Umständen des Einzelfalls ab.
In T 1191/97konnte die Kritik des Beschwerdeführers an der Beweiswürdigung der ersten Instanz die Glaubwürdigkeit des Zeugen nicht ernsthaft erschüttern. Die Tatsache, dass die strittigen Vorgänge lange zurückliegen, erkläre gewisse Ungenauigkeiten in den Angaben des Zeugen. Irgendwelche Anhaltspunkte dafür, dass der Zeuge seine Verpflichtung, nach bester Erinnerung auszusagen, verletzt haben könnte, seien allerdings nicht ersichtlich.