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Forschung: Philipp Koehn, Daniel Marcu, Kevin Knight, William Wong

Philipp Koehn

Found in translation: ein moderner Stein von Rosette

Erfinder

Philipp Koehn, Daniel Marcu, Kevin Knight, William Wong

Erfindung

Modell für die maschinelle Übersetzung, das für die Bestimmung der naheliegendsten Übersetzung von fremdsprachigen Textteilen mathematische Wahrscheinlichkeiten verwendet.

Patentnummer

EP 1488338 B1

Land

Deutschland, Vereinigtes Königreich (Schottland), USA

Forschungseinrichtung

University of Southern California

Sektor

Informationstechnologie

Die Erfindung in Kürze

Philipp Koehn Dank Koehn und seinem Team analysieren Computeralgorithmen Sätze nicht mehr Wort für Wort, sondern gründen ihre Übersetzung auf ganze Wortsequenzen (Phrasen), um die naheliegendste Übersetzung eines bestimmten Texts zu bestimmen. Die phrasenbasierte Übersetzung unterliegt weniger Einschränkungen als die ehemals wortbasierte Übersetzung. Während ein Wort mehrere mögliche Bedeutungen haben kann (leider verstehen Computer keinen Kontext), ist die Bedeutung von Phrasen oft eindeutig.

Gesellschaftlicher Nutzen

Mit seinen bahnbrechenden mathematischen Algorithmen hat Koehn einige der ausgefallensten Sprachen der Welt für jeden Nutzer mit Internetzugang verständlich gemacht. Heute haben die meisten wichtigen Unternehmen im Bereich der Internetübersetzung, einschließlich Google und Microsoft, Koehns Modell in universale Übersetzungsdienste wie Google Translate und Bing integriert.

Wirtschaftlicher Nutzen

Dank Koehns Erfindung ist eine ganz neue Branche entstanden. Die maschinelle Übersetzung wird von exportorientierten multinationalen Unternehmen und internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen und der Europäischen Union genutzt. Auf den Märkten für Übersetzungssoftware werden jedes Jahr Hunderte Millionen Dollar umgesetzt (575,5 Mio. USD im Jahr 2010 bis 3 Mrd. USD bis 2017). Die Europäische Union gibt jedes Jahr über 1 Mrd. EUR für Übersetzungen aus.

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