Akademisches Forschungsprogramm

Academic Research Group

Bewerbungsfrist für 2018 abgelaufen

Warum hat das EPA das akademische Forschungsprogramm eingeführt?

Das EPA weiß um die Bedeutung einer qualitativ hochwertigen Forschung im Bereich des patentbezogenen geistigen Eigentums: sie dient der Information politischer Entscheidungsträger und erleichtert fundierte unternehmerische Entscheidungen in einem Umfeld, in dem immaterielle Vermögenswerte, Innovation und geistige Eigentumsrechte eine zentrale wirtschaftliche Rolle spielen. Mit diesem Forschungsprogramm möchte das EPA insbesondere die akademische Forschung zur Rolle von Patenten für die europäische Wirtschaft fördern und die Verbreitung von Forschungsergebnissen unterstützen.

Auswahlkriterien

Die Beihilfen werden an eine begrenzte Zahl klar definierter Projekte vergeben, die sich einer konkreten Frage aus den sieben nachstehenden Themenbereichen widmen. Die Bandbreite der Disziplinen umfasst u. a. Wirtschaft, IP-Management, geistige Eigentumsrechte und Datenwissenschaft. Interdisziplinäre Projekte kommen ebenfalls in Betracht.

  1. Patente und der europäische Technologiemarkt
  2. Patentdienste und neue IP-Geschäftsmodelle
  3. IP-Strategie und IP-Management
  4. Die Nutzung von Patenten durch KMU und Hochschulen in Europa
  5. Patente, Künstliche Intelligenz und die Vierte Industrielle Revolution
  6. Patente und Klimaschutztechnologien
  7. Erweiterter Einsatz von PATSTAT, Patentrecherche und -analyse (z. B. Klassifikation, Potenzial von Linked Open Data im IP-Bereich)


Ob Ihr Projektvorschlag thematisch relevant ist, wird in unabhängigen Peer-Reviews geprüft. Das für das akademische Forschungsprogramm zuständige EPA-Team kann Sie während des Bewerbungsverfahrens nicht zum Projektinhalt beraten und Ihnen auch kein Feedback geben.

Der Projektvorschlag und die Berichte an das EPA – Zwischenbericht bzw. Abschlussbericht – müssen in englischer Sprache abgefasst sein.

Teilnahmeberechtigt sind Forschungsinstitute, die in einem Mitgliedstaat der Europäischen Patentorganisation ansässig sind, oder - in Ausnahmefällen - Einzelpersonen, die die Staatsangehörigkeit eines der EPO-Mitgliedstaaten besitzen. Im Falle organisationsübergreifender Kooperationen muss ein in einem Mitgliedstaat der Europäischen Patentorganisation ansässiges Forschungsinstitut den Vorschlag einreichen und das Projekt leiten.

Unser Angebot

 Das akademische Forschungsprogramm des EPA stellt finanzielle Unterstützung für gezielte Forschungsprojekte bereit, die aussagekräftige empirische Daten für politische Entscheidungsträger und die Wirtschaft in Europa erbringen sollen. Der erste Projektaufruf wurde 2017 gestartet; es gingen 66 Vorschläge für Forschungsprojekte ein, von denen sechs Projekte für die Förderung durch das EPA ausgewählt wurden.

Im Rahmen dieses zweiten jährlichen Projektaufrufs wurden wieder insgesamt 300 000 EUR für Patentforschungsvorhaben bereitgestellt. Ausgewählte Projekte werden mit Beträgen zwischen 20 000 EUR und 100 000 EUR gefördert.

Das EPA kann im Einzelfall auch praktische Hilfe anbieten, etwa durch Bereitstellung von internem Know-how oder Mitwirkung bei der Organisation projektspezifischer Workshops.

Auswahlverfahren

 Die Vorschläge werden von externen Experten auf dem jeweiligen Forschungsgebiet geprüft. Die Beihilfen werden vom Wissenschaftlichen Ausschuss des Programms unter Vorsitz des EPA-Chefökonomen bis Ende Juni 2018 vergeben

Die Forschungsvorschläge werden nach folgenden Kriterien bewertet:

  • Originalität und Innovativität der Forschungsfrage
  • potenzielle politische/wirtschaftliche Auswirkungen
  • Klarheit und Qualität der vorgeschlagenen Methodik
  • Fähigkeit zur erfolgreichen Abwicklung des Projekts
  • Relevanz des vorgeschlagenen Budgets

Bewerbung

Für 2018 ist die Bewerbungsfrist abgelaufen.

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