Boombranche Mobile Kommunikation: Das große Geschäft mit kleinen Geräten

istockphoto.com/Erik Khalitov

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Umsätze mit PCs gehen zurück, Smartphones und Tablet-Computer boomen. eReader machen Büchern aus Papier ernste Konkurrenz. Filme und Musik sind längst digitalisiert erhältlich. Welche Erfindungen haben der Branche den Weg bereitet? Ein Überblick von Gewinnern und Finalisten beim Europäischen Erfinderpreis.


Der deutsche IT-Experte Philipp Koehn hat Computern beigebracht, Fremdsprachen zu übersetzen, ohne Kauderwelsch zu produzieren. Seine Methode nutzen Anbieter wie Google und Microsoft. Bis 2017 dürfte der Weltmarkt für Computerübersetzung 3 Mrd. USD erreichen. Die energiesparenden „E-Ink“ Displays der Amerikaner Joseph M. Jacobson und Barrett Comiskey sind Grundlage für E-Reader wie Amazon Kindle & Co. Allein 2011 wurden 14,7 Millionen E-Reader verkauft. Der Schweizer Physiker Martin Schadt erfand die weltweit erste flache flüssigkristalline Anzeige - im Einsatz in zahllosen Flachbild-Fernsehern. Mit dem USB-Standard für Computerkabel revolutionierte der Computerexperte Ajay V. Bhatt den IT-Markt. Bis 2015 dürften jährlich über 7 Milliarden Geräte mit USB verkauft werden. Die kompakten ARM-Prozessoren der britischen Erfinderin Sophie Wilson stecken zurzeit in 95% aller Smartphones. Markterfolg bis heute: mehr als 30 Mrd. USD Umsatz.

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