Die Bedeutung des Europäischen Erfinderpreises

19.12.2011

Hören Sie sich an, was ein Gewinner und ein Nominierter über den nachhaltigen Wert der EPA-Preise zu sagen haben

Benedetto Vigna und Jens Dall Bentzen sind zwei bemerkenswerte europäische Erfinder, die herausragende Beiträge zur Technologie geleistet haben.

Der italienische Wissenschaftler Benedetto Vigna war 2010 einer der Finalisten beim Europäischen Erfinderpreis. Für die in der Schweiz ansässige Firma STMicroelectronics, einen der führenden europäischen Elektronik- und Halbleiterhersteller, erfand er einen kommerziell äußerst erfolgreichen Bewegungssensor, der heute in jeder Wii-Konsole der japanischen Firma Nintendo enthalten ist. Mit einem Absatz von weltweit über 67 Millionen Exemplaren ist Wii das am schnellsten verkaufte Videospielsystem aller Zeiten. Für seine bahnbrechende Erfindung wurde Vigna für den Europäischen Erfinderpreis 2010 nominiert.

Der Däne Jens Dall Bentzen erhielt den Europäischen Erfinderpreis 2011 in der Kategorie "Kleine und mittelständische Unternehmen". Mit seiner Erfindung, einer Biomassefeuerung, hat sich die Palette der nutzbaren Brennstoffe erweitert, weil neben trockener Biomasse auch Material mit einem Feuchtigkeitsgehalt von bis zu 60 % verbrannt werden kann. Ein weiterer Pluspunkt sind die deutlich niedrigeren Emissionen.

Im Herbst haben Vigna und Bentzen auf Einladung des EPA über die Entwicklungen auf ihrem Gebiet seit der Preisverleihung referiert. Bei ihren Besuchen gaben sie Interviews, in denen sie beschreiben, wie sich das wirtschaftliche und politische Klima in Europa auf ihre Arbeit auswirkt. Sie erläutern darin auch, wie sich die Wahrnehmung ihrer Unternehmen und ihrer Tätigkeit in der Öffentlichkeit durch ihre Nominierung für den Europäischen Erfinderpreis verändert haben.

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