13. Januar 2012
Das EPA setzt einen Wirtschafts- und Wissenschaftsbeirat ein, um wichtige wirtschaftliche und soziale Fragen im Zusammenhang mit dem Patentwesen gezielter und engagierter anzugehen. Der Beirat aus international anerkannten Experten, die globalen Weitblick mit einem starken Fokus auf Europa verbinden, wird das EPA in Bezug auf wirtschaftliche und soziale Studien beraten.
"Neben seinen Kernaufgaben der Patentrecherche, -prüfung und -erteilung hat das EPA auch ein ausgeprägtes Interesse am breiteren wirtschaftlichen und sozialen Kontext des Patentsystems und insbesondere an dessen Einfluss auf Innovation und Wirtschaftswachstum", so EPA-Präsident Benoît Battistelli. "Der Beirat wird das Amt in der Frage beraten, welche Studien durchgeführt werden sollen, und Unterstützung bei der Auswertung und Umsetzung bieten."
Ausgehend von Studien und Analysen des EPA und seiner externen Partner wird der Beirat außerdem frühzeitig auf sensible Themen aufmerksam machen und politische Empfehlungen aussprechen.
Der Beirat setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern von Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Universitäten und Institutionen aus Europa, Asien und den USA zusammen, die mit dem Patentsystem vertraut sind, und wird vom Chefökonomen des EPA unterstützt. Als erste Mitglieder wurden für eine Amtszeit von drei Jahren ernannt:
Am 23. Januar 2012 wird der Beirat in München zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentreten.