Entscheidung der Jury - ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einem neuen EPA-Gebäude in Rijswijk

10. August 2012

Das EPA ist im Ausschreibungsverfahren für Konzep­tion und Bau seines neuen "Hauptgebäudes" in Rijswijk (Den Haag) einen großen Schritt vorangekommen: die Jury hat nunmehr drei Angebote für die zweite Stufe dieses Verfahrens ausgewählt. Mitglieder der Jury sind der EPA-Präsident, vier Vizepräsidenten des Amts, der Präsident des Verwaltungsrats, der Vorsitzende des örtlichen Personalausschusses, der stellvertretende Bürgermeister von Rijswijk und zwei Architekten als externe Experten.

Ausgewählt wurden die nachstehend genannten Konsortien (Bauunternehmen und Architekt), die nun gebeten werden, ihre Vorschläge auszuarbeiten:

  • BAM Utiliteitsbouw (NL) und Ballast Nedam B&O (NL) mit dem Architekturbüro Henning Larsen Architects (DK);
  • Group TBI (NL) mit den Architekturbüros Ateliers Jean Nouvel (FR) und Dam & Partners Architecten (NL);
  • Cordeel Nederland (NL) und Aannemingsmaatschappij CFE (BE) mit den Architekturbüros    Group A (NL) und Art&Build (BE).

In eigens organisierten Workshops wird den drei in die engere Wahl gekommenen Konsortien bei der Ausarbeitung ihrer Angebote geholfen. Annahmeschluss für die endgültigen Angebote ist der 4. Dezember.

Ende Januar 2013 tritt die Jury erneut zusammen, um den Gewinnerentwurf zu wählen, der anschließend dem Verwaltungsrat vorgelegt wird.

Chronologie:

Nach einem unbeschränkten internationalen Präqualifikationsverfahren wurde die Ausschrei­bung für Konzeption und Bau des neuen EPA-Dienstgebäudes am 23. April offiziell gestartet. Zehn Konsortien, die jeweils u. a. ein Architekturbüro, ein Bauunternehmen und Ingenieure umfassten, wurden zur Abgabe eines Angebots samt Skizzen, Entwurfsmodell, Plänen, logis­tischen Details und natürlich Kostenvoranschlag aufgefordert. Die größte Herausforderung besteht darin, dass an dem bestehenden Standort ein Neubau mit einer geplanten Brutto­geschossfläche von etwa 80 000 m² errichtet werden muss und alle anderen Gebäude und Einrichtungen während der gesamten Bauzeit nicht in ihrer Funktionsfähigkeit eingeschränkt werden dürfen.

Am 3. Juli gaben acht der zehn zur Teilnahme aufgeforderten Konsortien ein gültiges Angebot ab. Die Angebote wurden zur Wahrung der Vertraulichkeit und Unparteilichkeit anonymisiert und danach von einem Sachverständigenausschuss sorgfältig geprüft. Am 31. Juli wählte die Jury die besten drei Angebote für die zweite, nicht anonyme Stufe der Ausschreibung aus.

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