Europäisches Patentamt zeichnet Siemens als Europas innovativstes Unternehmen 2011 aus

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Photo of EPO President Benoît Battistelli (High-res JPG)

Photos from the press conference

  • Fünf Unternehmen unter den zehn größten Patentanmeldern - Europa behauptet Spitzenplatz im eigenen Markt
  • Boom bei Patentanmeldungen aus Asien hält an

München, 23. März 2012 - Trotz der Finanzkrise in Europa hat das Europäische Patentamt (EPA) im vergangenen Jahr mit 244.000 Einreichungen (+3,7%) einen neuen Anmelderekord verzeichnet. Während asiatische Firmen weiter an Boden gewannen und ihren Anteil am Gesamtaufkommen auf 33% (2010: 30%) steigerten, konsolidierten die europäischen Unternehmen ihre Spitzenposition bei Patentanmeldungen im eigenen Markt: 38% der Anmeldungen stammten aus den Mitgliedstaaten der Europäischen Patentorganisation (EPO), 14% allein aus Deutschland. Mit einem Anteil von 24% blieben die USA weiterhin bedeutendstes Ursprungsland der Anmeldungen beim EPA.

„Die Rangliste der anmeldestärksten Unternehmen spiegelt die Investition europäischer Firmen in Forschung und Innovation wider: Fünf der zehn größten Patentanmelder stammen aus Europa", sagte EPA-Präsident Benoît Battistelli. „Mit Siemens steht dabei ein Unternehmen an der Spitze, das beispielhaft seine Erfindungen in einer Vielzahl technischer Felder, von der Medizintechnik über Energietechnik und Transportwesen bis hin zur Umwelttechnologie, mit Patentstrategien nachhaltig schützt."

„Ich bin sehr stolz auf dieses Ergebnis - es ist ein Beweis für die Innovationskraft unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Innovationen stärken unsere Position im internationalen Wettbewerb und schaffen Arbeitsplätze", erklärte Peter Löscher, Vorsitzender des Vorstands der Siemens AG, zur Auszeichnung seines Unternehmens zum Top Applicant 2011.

Neben Siemens rangieren mit Philips (1.759 Anmeldungen), BASF (1.638), Bosch (1.192) und Ericsson (1.148) vier weitere europäische Unternehmen unter den Top 10 der anmeldestärksten Unternehmen beim EPA.

Die meisten Erfindungen stammen aus der Medizintechnologie

Aus der Medizintechnologie stammten die meisten Patentanmeldungen (9.351). Ihre Zahl hat sich in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Es folgen Elektrogeräte, Maschinen und Energie mit 8.550 Anmeldungen, Computertechnologie mit 7.561 und Digitale Kommunikation mit 7.161. Die stärksten Rückgänge im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten die Bereiche der Pharmazie und Telekommunikation.

EPA steht weltweit für Qualität

Die Patentstatistiken bestätigen nicht nur Europas große Attraktivität für Innovationen und Investitionen aus aller Welt, sondern auch, dass sich die konsequente Qualitätssicherung des EPA im internationalen Vergleich auszahlt. Insgesamt erteilte das EPA 62.112 europäische Patente, 7% mehr als im Vorjahr.

Mehr Informationen und detaillierte Statistiken finden Sie unter folgendem Link:

Rangliste und Entwicklungen bei Patentanmeldungen

Rangliste der Länder bei Patenterteilungen

Rangliste der Top 50 Unternehmen bei Anmeldungen

Rangliste der Top 50 Unternehmen bei Erteilungen

Rangliste nach technischen Gebieten

Über das Europäische Patentamt

Das Europäische Patentamt (EPA) mit Sitz in München und Büros in Berlin, Brüssel, Den Haag und Wien ist mit fast 7.000 Mitarbeitern eine der größten europäischen Institutionen. Das EPA wurde mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit zwischen den Staaten Europas auf dem Gebiet des Erfindungsschutzes zu stärken. Über das zentralisierte Anmeldeverfahren vor dem EPA können Erfinder Patentschutz in allen 38 Mitgliedstaaten der EPO erlangen.

Pressekontakt

Oswald Schröder
Sprecher
Tel: +49 (0)89 2399-1800
Mobile: +49 (0)163 8399668
oschroeder@epo.org

Rainer Osterwalder
Stellv. Sprecher
Tel: +49 (0)89 2399-1820
Mobile: +49 (0)163 8399527
rosterwalder@epo.org

  

  

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