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III.
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Verhältnis zu anderen internationalen Übereinkommen |
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Das EPÜ ist ein Sonderübereinkommen im Sinne der Pariser Verbandsübereinkunft (PVÜ) zum Schutz des gewerblichen Eigentums. |
Hieraus ergibt sich insbesondere, dass die Vorschriften der PVÜ über die Inanspruchnahme einer Priorität und der Grundsatz der Inländerbehandlung auch im europäischen Verfahren und für europäische Patentanmeldungen gelten.
Da die meisten EPÜ-Vertragsstaaten Mitglieder der Welthandelsorganisation (WTO) sind, wurden die einschlägigen Vorschriften des Übereinkommens über handelsbezogene Aspekte der Rechte des geistigen Eigentums (TRIPS-Übereinkommen) in die Neufassung des EPÜ übernommen.
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Das EPÜ bildet ferner die Grundlage für die geplante EG-Verordnung über das Gemeinschaftspatent, die insbesondere die Wirkungen der vom EPA für das Territorium der EG erteilten europäischen Patente (Gemeinschaftspatente) einheitlich regeln und ein zentrales Gerichtssystem für diese Patente schaffen soll (vgl. Vorschlag für eine Verordnung des Rats über das Gemeinschaftspatent, KOM(2000) 412 endg., nachzulesen auf der Website der Europäischen Union unter http://europa.eu.int). Allerdings ist die Verordnung über das Gemeinschaftspatent bislang noch nicht in Kraft getreten. Dasselbe gilt für das Europäische Übereinkommen über Patentstreitigkeiten (EPLA), durch das ein einheitliches Streitregelungssystem für europäische Patente geschaffen werden soll. Weitere Informationen über diese Initiativen sind auf der Website des EPA (www.epo.org) zu finden. |