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Der Weg zum europäischen Patent

Leitfaden für Anmelder - 1. Teil - Inhaltsverzeichnis  
Anhang V Erfordernisse der Vertragsstaaten hinsichtlich der Übersetzung der europäischen... Anhang IV Behörden, bei denen europäische Patentanmeldungen eingereicht werden können Anhang VI Fristen  

Anhang V

Erfordernisse der Vertragsstaaten hinsichtlich der Übersetzung der europäischen Patentschrift



I.

Artikel 65 EPÜ


Nach Artikel 65 (1) EPÜ kann jeder Vertragsstaat für den Fall, dass die Fassung, in der das Europäische Patentamt für diesen Staat ein europäisches Patent zu erteilen, zu beschränken oder in geänderter Fassung aufrechtzuerhalten beabsichtigt, nicht in einer seiner Amtssprachen vorliegt, vorschreiben, dass der Anmelder oder Patentinhaber bei der Zentralbehörde für den gewerblichen Rechtsschutz eine Übersetzung der Fassung nach seiner Wahl in eine der Amtssprachen dieses Staats oder, soweit der betreffende Staat die Verwendung einer bestimmten Amtssprache vorgeschrieben hat, in diese Amtssprache einzureichen hat.



II.

Erfordernisse der Vertragsstaaten


Die Rechtslage in den Vertragsstaaten ist der Informationsbroschüre "Nationales Recht zum EPÜ", Tabelle IV zu entnehmen (vgl. 4).


Hinweis: In allen Staaten, die eine Übersetzung der europäischen Patentschrift verlangen, ist vorgesehen, dass bei Nichtbeachtung der entsprechenden nationalen Bestimmungen die Wirkungen des europäischen Patents als von Anfang an nicht eingetreten gelten.



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