Alison Brimelow war im Dezember 2003 vom Verwaltungsrat der Europäischen Patentorganisation, dem Aufsichtsorgan des EPA, an die Spitze des EPA gewählt worden. Ihr Mandat beträgt drei Jahre.
Als vordringliche Ziele ihrer Präsidentschaft nannte Alison Brimelow die Sicherung der Qualität der Patente und die Anpassung des Amts an neue Herausforderungen: "Das EPA verfügt über eine herausragende fachliche Kompetenz. Wir müssen sicherstellen, dass die von uns erteilten Patente relevante Patente sind. Wir benötigen nicht mehr, sondern noch bessere Patente." Das EPA solle auch in Zukunft eine kompetente und voller Zuversicht agierende Organisation sein und mit seiner Arbeit weltweit weiterhin Maßstäbe setzen.
Bis zu ihrem Amtsantritt beim Europäischen Patentamt hatte Alison Brimelow unterschiedliche Positionen im öffentlichen Dienst inne und war auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene mit Fragen des geistigen Eigentums befasst. 1973 trat sie in den britischen diplomatischen Dienst ein und wechselte später in das Ministerium für Handel und Industrie (DTI), wo sie überwiegend für EU-Angelegenheiten zuständig war.
1991 übernahm sie die Leitung des Markenregisters beim britischen Patentamt (jetzt britisches Amt für geistiges Eigentum). Im März 1999 wurde Alison Brimelow zur Leiterin des britischen Patentamts ernannt und übernahm auch den Vorsitz in der britischen Delegation im Verwaltungsrat der Europäischen Patentorganisation. Von 2003 bis 2006 war sie Vizepräsidentin des Rats.
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