Neues Dienstgebäude in Den Haag

Neues Dienstgebäude in den Haag

24.7.2018

27.6.2018

27.6.2017

25.6.2015

25.6.2014

Fragen

Antworten

Wie sieht das neue Gebäude aus?

Durchgesetzt hat sich der Entwurf eines schlanken Stahlgebäudes von 107 m Höhe, 156 m Länge und 24,7 m Breite mit einer raffinierten Doppelglasfassade. Mit seiner kühnen, modernen Architektur steht das Gebäude sinnbildlich für den Auftrag des EPA, die Innovation in Europa zu fördern.

Hinter dem Hochhaus versteckt befindet sich der innovativ gestaltete vierstöckige Anbau, in dem unter anderem ausgedehnte Sitzbereiche für das Restaurant und acht Konferenzräume für mündliche Verhandlungen untergebracht sind. Glas, Stahl, Pflanzen und Farben setzen gestalterische Akzente.


Wie umweltfreundlich ist es?

Das neue Gebäude wurde so umweltschonend wie möglich errichtet und bietet eine gesunde, sichere und angenehme Umgebung für Mitarbeiter und Besucher. Um die Nachhaltigkeit zu gewährleisten, wurde in die baulichen Anforderungen eine Kombination von Kriterien der niederländischen BREEAM-Methodik und der deutschen BNB-Methodik zur Umweltverträglichkeitsprüfung aufgenommen.


Wann wurde es gebaut?

Baubeginn war 2014. Am 27. Juni 2018 wurde das neue Gebäude eingeweiht. Der alte Büroturm (Tower) soll nach derzeitiger Planung im April 2019 abgerissen werden, die Landschaftsgestaltung soll bis Anfang 2020 fertiggestellt werden.

Zeitachse


Warum braucht das EPA ein neues Gebäude?

Neben der natürlichen Alterung der Bausubstanz haben dem inzwischen 40 Jahre alten vorhandenen Gebäude auch die strengen Winter der jüngsten Zeit zugesetzt. Zudem wird es den Bedürfnissen der Mitarbeiter nicht mehr gerecht.

Der Neubau mit einer Gesamtfläche von 85 000 m² bietet Arbeitsplätze für rund 2 000 Mitarbeiter, sodass das Personal, das bisher auf mehrere Gebäude verteilt war, ab 2018 an einem einzigen modernen Standort arbeiten kann. Eine Vorgabe an die Architekten war, das Gebäude offen und transparent mit einer Mischung aus Standardbüros und Großraumbereichen zu gestalten, um beste Voraussetzungen für neue Wege der Zusammenarbeit – und des Flächenmanagements – zu schaffen.


Wer hat das neue Gebäude gebaut?

Ein Konsortium aus drei Unternehmen der TBI-Gruppe (eines der größten niederländischen Konzerne für Bauleistungen und Gebäudetechnik) wurde zusammen mit den zwei führenden Architekturbüros Ateliers Jean Nouvel (Paris) und Dam&Partners Architecten (Amsterdam) für die Konzeption und Errichtung des neuen Gebäudes ausgewählt.


Wie wurde der Auftrag vergeben?

Nach einem unbeschränkten internationalen Präqualifikationsverfahren wurde die Ausschreibung für Konzeption und Bau des neuen Dienstgebäudes am 23. April 2012 offiziell gestartet.

In der ersten Stufe der eigentlichen Ausschreibung wurden zehn Konsortien zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Bis zum Annahmeschluss Anfang Juli 2012 gaben acht von ihnen ein gültiges Angebot ab. Am 31. Juli 2012 wählte die für das Ausschreibungs­verfahren gebildete internationale Jury die besten drei Angebote für die zweite, nicht anonyme Stufe der Ausschreibung aus. Die drei ausgewählten Konsortien wurden gebeten, ihre ursprünglichen Vorschläge genauer auszuarbeiten und einen Vorentwurf einzureichen.

Im Januar 2013 trat die Jury erneut zusammen, um diese detaillierten Angebote zu bewerten und eine Vergabeempfehlung auszusprechen. Die Empfehlung der Jury wurde vom Präsidenten des EPA zunächst dem Haushalts- und Finanzausschuss des Verwaltungsrats unterbreitet, der sie billigte, sodass sie dem Rat zur abschließenden Genehmigung vorgelegt werden konnte. Der Rat gab daraufhin grünes Licht für die Vergabe des Auftrags an das Konsortium der TBI-Gruppe mit den Architekten Ateliers Jean Nouvel und Dam&Partners Architecten.


Quick Navigation