EPA-Präsident besucht die Republik Moldau

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EPO President Campinos and Moldovan Minister of Justice Vladislav Cojuhari with delegations from the EPO and the State Agency on Intellectual Property (AGEPI). Photo courtesy of Ministry of Justice.

EPA-Präsident Campinos und der moldauische Justizminister Vladislav Cojuhari mit Delegationen des EPA und der Staatlichen Agentur für geistiges Eigentum (AGEPI). Foto mit freundlicher Genehmigung des Ministeriums der Justiz.

Am 17. September besuchte EPA-Präsident António Campinos zum ersten Mal seit dem Beitritt des Landes zum Europäischen Patentübereinkommen (EPÜ) am 1. Juni 2026 die Republik Moldau. Während des Besuchs traf er den Justizminister Vladislav Cojuhari sowie die stellvertretende Direktorin der Staatlichen Agentur für geistiges Eigentum (AGEPI), Natalia Mogol. Die Reise bot die Gelegenheit, die Partnerschaft des EPA mit Moldawien zu festigen.

Förderung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit

Bei seinem Treffen mit Justizminister Vladislav Cojuhari hob Präsident Campinos die Rolle des EPA bei der Förderung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit hervor. In diesem Zusammenhang standen die Gespräche im Zeichen der Unterstützung der AGEPI durch das EPA in Bereichen wie Kapazitätsaufbau, Digitalisierung und Aus- und Fortbildung. Der EPA-Präsident hob die Bedeutung der AGEPI als nationale Drehscheibe für Fachwissen im Bereich des geistigen Eigentums hervor und unterstrich die solide Grundlage für eine engere Zusammenarbeit zwischen den beiden Organisationen.

Erweiterung des Zugangs zu Patentdienstleistungen für lokale Nutzende

Bei der AGEPI empfing die stellvertretende Direktorin Natalia Mogol den EPA-Präsidenten zu einem bilateralen Treffen, bei dem die weitere Stärkung der Zusammenarbeit im Mittelpunkt stand. Er traf sich zudem mit Mitarbeitern der AGEPI, was Gelegenheit zu einem direkten Austausch mit den Kolleginnen und Kollegen bot. Präsident Campinos hob die Unterstützung des EPA für die Integration der AGEPI in das Europäische Patentnetzwerk hervor und skizzierte Initiativen in den Bereichen Talentförderung, Kapazitätsaufbau, digitale Transformation und KI-basierte Tools, die dazu beitragen sollen, den Zugang zu Patentdienstleistungen für lokale Nutzende zu erweitern. Die Gespräche umfassten zudem die zusätzliche Unterstützung des EPA für einzelne Erfinderinnen und Erfinder, KMU und Forschungseinrichtungen sowie die Rolle der EPA-Beobachtungsstelle für Patente und Technologie bei der Bereitstellung evidenzbasierter Erkenntnisse zur Unterstützung der politischen Entscheidungsfindung.

EPA-Präsident Campinos mit dem moldauischen Justizminister Vladislav Cojuhari. Foto mit freundlicher Genehmigung des Ministeriums der Justiz.