EPA-Präsident trifft portugiesischen Justizminister
EPA-Präsident António Campinos mit Portugals Justizministerin Rita Alarcão Júdice
Der Austausch konzentrierte sich auf gemeinsame Prioritäten zur Stärkung von Innovation und Wettbewerbsfähigkeit in Europa sowie auf erste Ergebnisse des Arbeitsabkommens zwischen dem EPA und Portugal zur Recherche.
Am 27. Februar traf der Präsident des Europäischen Patentamts (EPA), António Campinos, mit der portugiesischen Justizministerin Rita Alarcão Júdice, dem stellvertretenden Staatssekretär für Justiz, Gonçalo Cunha Pires, und der Präsidentin des portugiesischen Instituts für gewerbliches Eigentum (INPI), Ana Bandeira, zusammen. Das Treffen bot eine Plattform, um die starke Partnerschaft zwischen Portugal und dem EPA zu bekräftigen und strategische Prioritäten zu erörtern. Die Delegationen diskutierten über das europäische Innovationsökosystem und die Frage, wie der Technologiebinnenmarkt vorangebracht, die Innovationsförderung verbessert und spezialisierte Fähigkeiten gefördert werden können.
Verbesserung des Zugangs und der Unterstützung für kleinere Antragsteller
Es wurde anerkannt, dass die dynamische Innovationslandschaft Portugals eine solide Grundlage für eine kontinuierliche Zusammenarbeit in jeder Hinsicht bietet. Präsident Campinos begrüßte die rasche Umsetzung der Arbeitsvereinbarung über die Recherche, die am 1. März 2025 in Kraft getreten ist. Infolgedessen profitieren portugiesische KMU, Einzelerfinder, Universitäten und Forschungszentren ab sofort von reduzierten Recherchegebühren. Zusammen mit den ermäßigten Gebühren für kleinere Einrichtungen, die das EPA 2024 eingeführt hat, verbessert dies den Zugang zum europäischen Patentsystem und die Unterstützung für portugiesische Innovatoren, von denen viele bereits in Tools wie dem Deep Tech Finder sichtbar sind.
Die künftige Innovationslandschaft Europas: "Szenarien für die Zukunft 2025-2045"
Während des Treffens erläuterte Präsident Campinos die jüngsten Entwicklungen im EPA und verwies auf die stetigen Fortschritte bei der Verwirklichung der Ziele des Strategieplans 2028. Außerdem lud er die Delegierten ein, sich an der öffentlichen Konsultation zu "Szenarien für die Zukunft 2025-2045" zu beteiligen, einer gemeinsamen Initiative der Beobachtungsstelle für Patente und Technologie des EPA mit den Mitgliedstaaten und Nutzergemeinschaften. Ziel dieser Initiative ist es, langfristige Herausforderungen für das Patentsystem zu antizipieren und die Zusammenarbeit bei der Gestaltung der künftigen Innovationslandschaft in Europa weiter zu stärken.
Über die Zusammenarbeit zwischen EPA und INPI
Die Beziehungen zwischen dem EPA und dem INPI werden durch ein bilaterales Kooperationsabkommen geregelt, das im März 2025 unterzeichnet wurde. Dieses Jahr ist für das INPI von besonderer Bedeutung, da es das 50-jährige Bestehen des nationalen Amtes feiert. Zu diesem Anlass sind mehrere Initiativen geplant, darunter eine Feuerwehrausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem EPA im Mai stattfinden wird.