EPA stärkt Zusammenarbeit mit Lateinamerika und der Karibik

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The EPO co-hosted a high-level conference in Chile

Von links nach rechts: Herr Maximiliano Santa Cruz, Gründer von IP Santa Cruz und Chefmoderator der Veranstaltung, Herr Esteban Figueroa Nagel, Nationaler Direktor des Nationalen Instituts für gewerblichen Rechtsschutz (Chile) (INAPI), Herr António Campinos, EPA-Präsident, Herr Marco Llinás, Leiter der Abteilung Produktion, Produktivität und Management der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik der Vereinten Nationen (UN-ECLAC) und Herr Fernando Cuenin, Chief of Operations und Vertreter der Inter-American Development Bank (IDB) in Chile. 
 

​​Als Mitorganisator einer hochrangigen Konferenz in Chile am 19. und 20. Mai 2026 bekräftigte das Europäische Patentamt (EPA) sein Engagement für internationale Zusammenarbeit und die Förderung von IP-Politik in der Region Lateinamerika und Karibik (LAK). 

​Hochrangige Konferenz in Santiago 

​Die Konferenz "Innovation and Intellectual Property for Productive Development and Sustainable Growth in Latin America and the Caribbean" fand am Hauptsitz der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik der Vereinten Nationen (ECLAC) in Santiago statt und wurde gemeinsam vom EPA, der ECLAC und der Inter-American Development Bank (IDB) organisiert.  

​Sie befasste sich damit, wie stärkere IP-Systeme, internationale Zusammenarbeit und Patent Intelligence Innovation, Produktivität und nachhaltiges Wachstum in der gesamten Region unterstützen können. Politikerinnen und Politiker, Leiterinnen und Leiter nationaler IP-Ämter sowie lokale Erfinderinnen und Erfinder kamen zusammen, um ihre Erfahrungen auszutauschen und evidenzbasierte Ansätze für Innovationspolitik und die Entwicklung der Region zu diskutieren. 

​Bei dieser Veranstaltung stellten das EPA und die ECLAC ihre gemeinsame Studie "Harnessing intellectual property for development: Opportunities and challenges in Latin America and the Caribbean" vor, in der sie die Rolle von IP‑intensiven Industrien für die Wirtschaft der LAK-Staaten untersuchen. Diese Studie stellt eine datengestützte Grundlage für einen politischen Dialog bereit und stärkt Innovationsökosysteme sowohl auf nationaler als auch auf regionaler Ebene. 

​Eine ihrer zentralen Feststellungen lautet, dass IP-intensive Industrien bereits heute einen wesentlichen Beitrag für die Region leisten und tendenziell mit höherer Produktivität und besseren Löhnen verbunden sind. Dies gilt insbesondere für patentintensive Sektoren. 

​Vertiefung der regionalen und bilateralen Zusammenarbeit 

​Die Konferenz bot Gelegenheit zu gezielten bilateralen Treffen mit nationalen Behörden aus der gesamten LAK-Region, bei denen bestehende Partnerschaften gestärkt, das gegenseitige Verständnis vertieft und eine künftige Zusammenarbeit z. B. auf den Gebieten Digitalisierung, Kapazitätsaufbau und Modernisierung von IP-Dienstleistungen ausgelotet werden konnten. 

​Bei diesem Besuch traf EPA-Präsident António Campinos auch mit dem chilenischen Wirtschafts- und Bergbauminister Daniel Mas Valdés zusammen und sprach mit ihm über die Innovationslandschaft des Landes sowie laufende Initiativen zur Stärkung technischer Fähigkeiten und Förderung von Innovationen.