EPA startet Partnerschaft mit der Initiative "Emma at Work"
Das EPA hat ein neues Pilotprojekt mit "Emma at Work", einer niederländischen Sozialinitiative, gestartet. Emma at Work unterstützt junge Menschen mit chronischen Erkrankungen oder körperlichen Behinderungen dabei, ihre Talente zu entwickeln und eine dauerhafte Beschäftigung zu finden.
EPA-Vizepräsident Steve Rowan und die Direktorin von Emma at Work, Juliette Hasselbach, trafen sich in den Räumlichkeiten des EPA in Rijswijk. Sie unterzeichneten nicht nur den Vertrag über die gemeinsame Arbeit der beiden Organisationen, sondern erörterten auch eine Reihe von Fragen im Zusammenhang mit den Herausforderungen beim Zugang junger Menschen mit Behinderungen zur Beschäftigung. Steve Rowan sagte: "Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Emma at Work. Diese Partnerschaft steht stellvertretend für das Engagement unseres Amtes, einen breiteren Zugang zur Beschäftigung zu unterstützen. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, um einen Arbeitsmarkt zu schaffen, auf dem alle erfolgreich sind."
Die Partnerschaft ist Teil des umfassenderen Engagements des EPA für eine integrative Arbeitsplatzkultur. Im Jahr 2026 umfasst dieses Engagement die Stärkung lokaler Partnerschaften in den Niederlanden, um den Zugang zu Karrieremöglichkeiten für unterrepräsentierte Talentgruppen zu erweitern.
Die Zusammenarbeit mit Emma at Work ergänzt die bestehende Arbeit des EPA mit myAbility in Österreich und Deutschland und erweitert die Initiativen des EPA zur Förderung der Inklusion innerhalb der Organisation. Im Rahmen dieses Pilotprojekts nehmen Vertreter des EPA an "Emma Meets"-Veranstaltungen teil.
Erstes "Emma Meets" Karriere-Matching-Event
Die erste Emma Meets-Veranstaltung, an der das EPA beteiligt war, fand am 26. Februar im Haaglanden Environment Service in Den Haag statt. Dieses informelle Talent-Matching brachte junge Talente mit Behinderungen und chronischen Krankheiten mit Vertretern der teilnehmenden Organisationen zusammen und schuf einen offenen Raum für den Austausch über Fähigkeiten, Ambitionen und Karrieremöglichkeiten.
Einige Teilnehmer dieser Veranstaltung werden eingeladen, im Laufe des Jahres an einem Hospitationstag in den Räumlichkeiten des EPA in Rijswijk teilzunehmen. Ziel dieses Tages ist es, aus erster Hand Einblicke in das Arbeitsumfeld und die täglichen Aktivitäten der EPA-Mitarbeiter zu erhalten.
Über Emma at Work
Emma at Work wurde vor 19 Jahren gegründet und unterstützt junge Menschen mit chronischen körperlichen Erkrankungen in ihrer persönlichen und beruflichen Entwicklung und hilft ihnen, eine geeignete Beschäftigung zu finden. Die Organisation arbeitet mit einem kleinen Team und kooperiert eng mit einem breiten Netz öffentlicher und privater Partner, darunter ABN AMRO, der Flughafen Schiphol, KPMG, Pfizer, ING, Coca-Cola und mehrere niederländische Universitätskliniken, darunter Amsterdam UMC, Leiden UMC und Utrecht UMC.
In den Niederlanden leben rund 550 000 junge Menschen mit einer chronischen oder körperlichen Erkrankung, von denen etwa 80 000 unfreiwillig arbeitslos sind.
Durch die Partnerschaft mit Emma at Work unterstützt das EPA die Umsetzung der Vision des Amtes für Vielfalt und Integration und leistet einen Beitrag zu den Zielen der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung in Bezug auf menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum (SDG 8) und den Abbau von Ungleichheiten (SDG 10), während es gleichzeitig einen gerechteren Zugang zu Beschäftigungsmöglichkeiten fördert, indem es hilft, strukturelle Hindernisse auf dem Arbeitsmarkt zu beseitigen