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​​EPA veranstaltet erstes bilaterales Treffen mit Medicines for Europe​

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EPO and Medicines for Europe (MfE) Bilateral Meeting

Vertreter des EPA und von Medicines for Europe während des virtuellen Treffens am 16. Oktober​

​​Steve Rowan, Vizepräsident Patenterteilungsprozess des Europäischen Patentamts (EPA), nahm mit einer Delegation des EPA am ersten bilateralen Treffen mit Medicines for Europe (MfE) teil, der Vereinigung der Generika- und Biosimilarhersteller in Europa. Das Treffen, das am 16. Oktober online stattfand, stellte die Fortsetzung des bereits früher bei der jährlichen Konferenz zu Rechtsfragen der Vereinigung eingeleiteten Austauschs dar und kennzeichnete den Beginn eines strukturierten Dialogs zwischen den beiden Organisationen. 

​"Der Austausch mit Medicines for Europe bot uns die wertvolle Chance, direkt die Stimmen der Nutzer zu hören und unsere Vorgehensweise in wichtigen Bereichen zu erklären", teilte Steve Rowan nach dem Treffen mit. "Dieses Treffen ist ein wichtiger Schritt zur Gründung eines konstruktiven und transparenten Dialogs mit der Generika- und Biosimilarindustrie." 

​Qualität und Transparenz im Mittelpunkt des Dialogs 

​Die Gespräche betrafen hauptsächlich den vom EPA verfolgten Ansatz hinsichtlich Qualität und Transparenz. Vertreter von Medicines for Europe teilten ihre Ansichten in Bezug auf Teilanmeldungen, während das EPA seine ausgewogene Vorgehensweise und die Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen zur Gewährleistung der Effizienz und Vorhersehbarkeit hervorhob. Der Austausch bot den MfE-Mitgliedern die Möglichkeit, ihre Perspektiven zu erläutern, während das EPA die aktuellen Entwicklungen und Praktiken präsentierte. 

Das EPA ging auch auf die unter dem Qualitätsaktionsplan 2025 erreichten Fortschritte ein, unter anderem die Einführung neuer Leistungskennzahlen im Qualitäts-Dashboard zur Verbesserung der Transparenz bei Recherche, Prüfung und Beschwerdeergebnissen. Darüber hinaus präsentierte das EPA bevorstehende Studien der Beobachtungsstelle für Patente und Technologie im Gesundheitssektor, die Themen wie Zugang zu Arzneimitteln, KI und Pharmaka und neurodegenerative Krankheiten behandeln. 

Beide Seiten begrüßten den konstruktiven Dialog, den sie in weiteren gezielten Treffen, möglicherweise im Rahmen von Workshops oder technischen Sitzungen, fortsetzen möchten. 

​Dieses bilaterale Treffen steht im Einklang mit der strategischen Priorität des EPA, den Dialog mit einer breiten Vielfalt an Nutzergemeinden zu stärken, wie EFPIA und INTERPAT, um die verschiedenen Perspektiven der Nutzer bei seiner Arbeit zu berücksichtigen.