EPO, OEPM und WIPO veranstalten LATIPAT-Treffen
Teilnehmer an der LATIPAT-Tagung in Madrid
Am 28. und 29. April fand am Hauptsitz des OEPM in Madrid ein vom Europäischen Patentamt (EPA), der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) und dem spanischen Patent- und Markenamt (OEPM) organisiertes Regionaltreffen statt.
An dem Treffen nahmen Spezialisten für Informationstechnologie und Patentinformationsmanagement aus 16 lateinamerikanischen Ämtern für geistiges Eigentum teil: Argentinien, Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Kuba, Chile, Dominikanische Republik, Ecuador, El Salvador, Honduras, Mexiko, Panama, Paraguay, Peru, Uruguay und Venezuela.
Auf der Veranstaltung wurde die Erneuerung der LATIPAT-Vereinbarung zwischen dem EPA, der WIPO und dem OEPM gefeiert, die die kontinuierliche Verbesserung und Erweiterung der langjährigen Patentinformationsplattform um weitere Daten gewährleistet. Seit dem Start im Jahr 2003 bietet LATIPAT der Öffentlichkeit freien Zugang zu spanisch- und portugiesischsprachigen Patentdokumenten, die inzwischen mehr als 4,6 Millionen bibliografische Datensätze und über 3 Millionen Bilddaten umfassen.
Während der zweitägigen Fachsitzung haben die Vertreter der drei Organisationen und der nationalen Patentämter den Stand der Plattform überprüft und künftige Kooperationsmaßnahmen erörtert.
Das EPA betonte die Bedeutung von qualitativ hochwertigen Patentdaten und effizienten, modernen Austauschprozessen als Schlüsselfaktoren für robuste Patentsysteme und Innovation. Es wurde auch ein Überblick über die kommende neue LATIPAT-Plattform gegeben, die durch eine modernere, benutzerfreundlichere Schnittstelle die Benutzerfreundlichkeit verbessern soll.
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