Erstes Forum des Europäischen Erfindernetzwerks

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Collage of photographs from various activities from first EIN Forum

Am 5. Mai trafen sich Teilnehmende aus 12 Ländern beim ersten Forum des Europäischen Erfindernetzwerks, um sich zu bewährten Verfahrensweisen auszutauschen und die erfinderische Neugierigkeit der jüngeren Generationen anzuregen.

Am 5. Mai trafen sich Teilnehmende aus 12 Ländern beim ersten Forum des Europäischen Erfindernetzwerks, um sich zu bewährten Verfahrensweisen auszutauschen und die erfinderische Neugierigkeit der jüngeren Generationen anzuregen.

Das 2023 gegründete Europäische Erfindernetzwerk vereint ehemalige Finalist(inn)en und Gewinner/innen des Europäischen Erfinderpreises und des Young Inventors Prize sowie Unternehmer/innen, Lehrkräfte, Professoren und Professorinnen naturwissenschaftlicher Fächer sowie verschiedene Persönlichkeiten aus der Wissenschaft. Durch gemeinsame Aktivitäten zur Förderung von Innovation, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) bei Kindern und Jugendlichen in ganz Europa möchten die Mitglieder des Netzwerks die nächste Generation Erfinder/innen anregen. Im Verlauf der letzten drei Jahre hat das vom EPA bezuschusste Europäische Erfindernetzwerk 110 Aktivitäten in 30 Mitgliedstaaten umgesetzt.

Ideen für schulische Aktivitäten

Das Forum wurde von Professor Wolfgang M. Heckl geleitet, dem früheren Generaldirektor des Deutschen Museums und Vorsitzenden der Jury des Europäischen Erfinderpreises 2026. Drei Mitglieder, Pablo Sosa (Young Inventors Prize 2025), Steve Lindsey (Europäischer Erfinderpreis 2017) und Chloé Carriere (Raumfahrtingenieurin und Wissenschaftsvermittlerin), lieferten konkrete Einblicke aus ihrer Erfahrung und betonten die Bedeutung von Kreativität, Erzählkunst und interaktiven und lebensnahen Erlebnissen für Schülerinnen und Schüler. 

In Breakout-Sessions erkundeten Erfinder/innen, MINT-Lehrkräfte, Professorinnen und Professoren neue Wege, komplexe naturwissenschaftliche Themen einfacher zu vermitteln und Workshopmaterialien zu erstellen. Im Verlauf der Gespräche entstanden dank der vielfältigen beruflichen Hintergründe der Teilnehmenden praktische Ratschläge, wie junge Zielgruppen gewonnen werden können.

Ein kurzer Workshop zu Patenten, geistigem Eigentum und der Rolle des EPA rundete den Tag ab. Der Workshop weckte Interesse und die Teilnehmenden zeigten sich motiviert, das Thema "Patente" in ihre Arbeit mit den jungen Generationen aufzunehmen. 

Die nächste Generation von Erfinderinnen und Erfindern stärken

Das Programm für 2026 ist bereits im Gange und richtet sich an Tausende von Kindern, die in Schulen und Laboren verschiedenste wissenschaftliche Themen erkunden. Der Aufruf zum Einreichen von Vorschlägen dauert noch an. Wissenschaftler/innen, Erfinder/innen und MINT-Lehrkräfte sind herzlich eingeladen, anregende Initiativen für Grundschüler/innen und Schüler/innen höherer Schulen im Alter von 6 bis 18 Jahren einzureichen. Ausgewählte Vorschläge werden mit Zuschüssen gefördert, deren Höhe je nach Umfang und Wirkung des Projekts von 2 000 bis 6 000 EUR variieren kann. 

Wenn Sie einen Vorschlag einreichen möchten oder jemanden kennen, der möglicherweise interessiert ist, können Sie den untenstehenden Link zum Antragsformular verwenden.