Präsident reist nach Ungarn

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Präsident Campinos und HIPO-Präsident Szabolcs Farkas
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Präsident Campinos und HIPO-Präsident Szabolcs Farkas

Am 3. März nahm EPA-Präsident António Campinos an den Feierlichkeiten anlässlich des 130-jährigen Bestehens des Ungarischen Amts für geistiges Eigentum (HIPO) teil. Während seines Besuchs traf er mit HIPO-Präsident Szabolcs Farkas zusammen, um die Prioritäten im Bereich des geistigen Eigentums auf nationaler wie auch auf europäischer Ebene zu erörtern.

Die Reise fügte sich ferner in die Konsultationen des Amts mit den Mitgliedstaaten im Rahmen der Vorbereitung einer neuen Studie "Szenarien für die Zukunft" ein, mit der die mögliche Entwicklung des Innovationsökosystems, des europäischen Patentsystems und des europäischen Patentnetzes (EPN) in den nächsten zwei Jahrzehnten untersucht werden soll.

Verstärkte Zusammenarbeit, harmonisierte Verfahren und gemeinsame digitale Tools

Das HIPO beging sein 130-jähriges Jubiläum mit einer Konferenz über geistiges Eigentum am 3. März, die Präsident Campinos mit einer Grundsatzrede eröffnete. In seiner Ansprache ging er auf die Zukunft des europäischen Patentsystems ein und betonte die Notwendigkeit, angesichts des rasanten technologischen Wandels und des zunehmenden globalen Wettbewerbs eine hohe Qualität und Rechtssicherheit zu wahren. Er unterstrich ferner die Bedeutung einer weiteren Stärkung des europäischen Patentnetzes, einschließlich einer Vertiefung der Integration durch das einheitliche Patentsystem, um Europa als kohärenten Technologiemarkt zu stärken. Unter Hervorhebung der engen Zusammenarbeit zwischen dem EPA und den nationalen IP-Ämtern betonte er den Wert harmonisierter Verfahren und gemeinsamer digitaler Instrumente.

Beim Treffen des Präsidenten mit Herrn Farkas im Anschluss an die Konferenz wurden ähnliche Themen besprochen, insbesondere wie das europäische Patentsystem angesichts der technologischen, wirtschaftlichen und geopolitischen Entwicklungen widerstandsfähig, wettbewerbsfähig und reaktionsfähig bleiben kann. Besonderes Augenmerk galt der Modernisierung des europäischen Patentnetzes – einschließlich der Verbesserung der digitalen Zusammenarbeit, der Konvergenz der Verfahren, des Aufbaus von Kapazitäten und einer verbesserten gemeinsamen Unterstützung für Start-ups und KMU.