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Zahl der Patenterteilungen in IP5-Ämtern 2021 um 10 % gestiegen
Die fünf weltweit größten IP-Ämter (IP5) haben auf ihrer Website den IP5-Statistikbericht 2021 veröffentlicht. 2021 haben die IP5-Ämter demnach 1,5 Millionen Patente veröffentlicht (+10 % gegenüber dem Vorjahr) und 2,9 Millionen Patentanmeldungen entgegengenommen (+3,7 %).
Der jährliche Bericht enthält eine Zusammenstellung von Patentstatistiken, die das Europäische Patentamt (EPA), das Japanische Patentamt (JPO), das Koreanische Amt für geistiges Eigentum (KIPO), die Chinesische Nationalbehörde für geistiges Eigentum (CNIPA) und das Patent- und Markenamt der Vereinigten Staaten (USPTO) veröffentlicht haben. Der Bericht stellt neben den Entwicklungen in den fünf Ämtern auch die Ähnlichkeiten und Unterschiede der jeweiligen Patenterteilungsverfahren dar und enthält globale Daten der WIPO und aus Patentämtern weltweit.
Der IP5-Statistikbericht 2021 zeigt, dass die Nachfrage nach Patenten beim EPA deutlich gestiegen ist: 2021 gingen hier 188 600 europäische Patentanmeldungen ein, das sind 4,5 % mehr als 2020. Das EPA meisterte die vielen pandemiebedingten Herausforderungen, zeigte auch 2021 wieder eine starke Leistung und erzielte kontinuierliche Verbesserungen bei der Pünktlichkeit. So wurde die Bearbeitungszeit bei der Sachprüfung auf 23 Monate verkürzt und bei der Recherche auf unter 5 Monaten gehalten. Das EPA erteilte im letzten Jahr rund 108 800 europäische Patente.
Die IP5-Ämter arbeiten seit 2007 zusammen, um die Effizienz und die Qualität des globalen Patentsystems durch die Bereitstellung gemeinsamer Produkte und Dienstleistungen zu verbessern.
Ausführliche Statistiken zur Patentierungstätigkeit 2022 speziell beim EPA werden im März veröffentlicht.
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