Zusammenarbeit für mehr Wirkung: EPA und Australisches Patentamt erreichen neue Meilensteine
Aufbauend auf dem Erfolg ihres jährlichen bilateralen Treffens im Juli haben das EPA und das Australische Patentamt ihre Zusammenarbeit weiter verstärkt. Nur drei Monate nach dem Treffen der Amtsleiter in München kündigten die beiden Ämter an, am 1. März 2026 ein Pilotprogramm im Rahmen des Vertrags über die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Patentwesens (PCT) zu starten.
Das Pilotprogramm ermöglicht es australischen Anmeldern, das EPA für PCT-Anmeldungen als Internationale Recherchenbehörde (ISA) und mit der internationalen vorläufigen Prüfung beauftragte Behörde (IPEA) zu bestimmen.
Durch die Wahl des EPA als ISA/IPEA erhalten australische Anmelder einen strategischen Vorteil dank schneller, qualitativ hochwertiger Recherchenberichte und detaillierter schriftlicher Bescheide, die den Weg zum europäischen Patentschutz beschleunigen.
Zusammenarbeit treibt Fortschritte bei der Klassifikation voran
Auch in anderen strategischen Bereichen sind weitere Fortschritte erzielt worden. Angesichts des fortgeschrittenen Status des Australischen Patentamts als Partner bei der Gemeinsamen Patentklassifikation (CPC) wurde das 2018 unterzeichnete Memorandum of Understanding um vier Jahre verlängert. Dadurch können beide Ämter ihre Zusammenarbeit im Bereich der Patentklassifikation weiter verstärken und sich auf die Einführung neuer CPC-Dienste vorbereiten.
Diese Meilensteine unterstreichen den Wert der langjährigen Partnerschaft zwischen dem EPA und dem Australischen Patentamt und ebnen den Weg für die weitere Zusammenarbeit.