Die Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2026 stehen fest
- Zwölf Teams und Einzelerfinder(inn)en aus Europa, Asien und Amerika wurden als Finalisten in den Kategorien "Industrie", "Nicht-EPO-Länder", "Forschung" und "KMU" ausgewählt
- Das Europäische Patentamt kürt die Gewinner bei der Preisverleihung am 2. Juli 2026 in Berlin
- Die Erfindungen der Finalist(inn)en befassen sich mit den großen Herausforderungen verschiedener Branchen und Länder
- Die öffentliche Abstimmung für den Publikumspreis beginnt heute und läuft bis zur Verleihung am 2. Juli 2026
München, 12. Mai 2026 – Das Europäische Patentamt (EPA) gibt die 12 Finalisten des Europäischen Erfinderpreises 2026 bekannt. Hierbei werden Erfinderinnen und Erfinder ausgezeichnet, die mit ihrer Arbeit dazu beitragen, einige der wichtigsten globalen Herausforderungen zu anzugehen. Die diesjährigen Finalisten haben Erfindungen in Bereichen wie Biotechnologie, Gesundheitswesen, erneuerbare Energien, Halbleiter, digitale Technologien, Lebensmitteltechnologie, Quantentechnologie, Schienenverkehr und moderne Fertigung entwickelt.
Die Finalisten, die von einer unabhängigen internationalen Jury ausgewählt wurden, repräsentieren ein breites Spektrum an Technologiefeldern und Nationalitäten. Ihre Erfindungen zeigen, wie Wissenschaft, Technik und Unternehmertum zu einer nachhaltigeren Gesellschaft, einem gestärkten Gesundheitssystemen und einer widerstandsfähigeren Wirtschaft beitragen können. Die Gewinner des Europäischen Erfinderpreises 2026 werden am 2. Juli 2026 in einer live aus Berlin übertragenen Preisverleihung gekürt.
Die diesjährigen Finalisten
Die Finalisten für 2026 kommen aus China, Chile, Tschechien, Finnland, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Polen, Portugal, Schweden, der Schweiz, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten. Die Finalisten in den Kategorien sind:
Industrie
- Giuseppe Crippa†, Roberto Crippa, Stefano Felici, Riccardo Vettori, Raffaele Vallauri, Flavio Maggioni und Team aus Italien für ein Verfahren zur schnellen, lokalen Herstellung von Halbleiterprüfkarten. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Evangelos Eleftheriou und sein Team aus der Schweiz und Griechenland für Fortschritte bei digitalen Speichertechnologien, die magnetische Speicher und Flash-Speicher umfassen. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Die griechisch-schwedische Erfinderin Angeliki Triantafyllou für ein patentiertes enzymatisches Verfahren, das die Stabilität, den Geschmack und die Funktionalität von Getränken auf Haferbasis verbessert. Weitere Informationen finden Sie hier.
Nicht EPO-Länder
- Yu Haijun und Xie Yinghao aus China für ein Verfahren zum Recycling verbrauchter Lithium-Ionen-Batterien in Hochleistungsmaterialien. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Emily Morris und Thorsten Stoesser aus den Vereinigten Staaten und Deutschland für ein modulares Wasserkraftsystem, das Wasser in bestehenden Kanälen aktiv durch Turbinen leitet. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Aníbal Montalva Rodríguez und Miguel Ángel Fernández Donoso aus Chile für ein lebendes Biofiltersystem zur Reinigung verschmutzter Luft. Weitere Informationen finden Sie hier.
Forschung
- Sir Adrian Hill und sein Team aus Irland und dem Vereinigten Königreich für einen hochwirksamen Malaria-Impfstoff. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Mikko Möttönen aus Finnland für einen ultrasensiblen kryogenen Mikrowellensensor zur Diagnose von Störungen in Quantencomputern. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Paula Videira und Team aus Portugal für L2A5, einen hochspezifischen Antikörper, der Krebszellen von gesundem Gewebe unterscheiden kann. Weitere Informationen finden Sie hier.
KMU
- Jan Čmelík und sein Team aus der Tschechischen Republik für die Weiterentwicklung einer nadelfreien Elektrospinntechnologie für die zuverlässige Nanofaserproduktion im industriellen Maßstab. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Przemek Ben Paczek und sein Team aus Polen für ein Magnetschwebesystem zur Nachrüstung bestehender Eisenbahninfrastrukturen. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Franck Zal aus Frankreich für einen universellen Sauerstoffträger auf der Grundlage von Hämoglobin aus Meereswürmern zur Konservierung von Organen und Geweben im Zusammenhang mit Transplantationen. Weitere Informationen finden Sie hier.
Publikumspreis und Preis für das Lebenswerk
Zusätzlich zu den Auszeichnungen in den einzelnen Kategorien stehen die 12 Finalisten auch für den Publikumspreis zur Wahl, über den die Öffentlichkeit und die Jury gemeinsam abstimmen. Die Stimmabgabe beginnt heute und läuft bis zur Preisverleihung am 2. Juli 2026. Außerdem wird am 10. Juni der Gewinner des Preises für das Lebenswerk bekannt gegeben.