European Patent Office

T 0178/84 (Nicht beanstandete Uneinheitlichkeit) du 07.12.1987

Identifiant européen de la jurisprudence
ECLI:EP:BA:1987:T017884.19871207
Date de la décision
7 décembre 1987
Numéro de l'affaire
T 0178/84
En ligne le
29 décembre 1987
Requête en révision de
-
Numéro de la demande
80107150.7
Classe de la CIB
G06F 13/00
Langue de la procédure
Anglais
Distribution
Publiées au Journal officiel de l'OEB (A)
Téléchargement
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Liens supplémentaires pertinents pour cette décision dans le JO
Autres décisions pour cet affaire
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Résumés pour cette décision
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Titre de la demande
-
Nom du demandeur
IBM
Nom de l'opposant
-
Chambre
3.5.01
Sommaire

1. Die Prüfungsabteilung kann aufgrund der ihr nach Regel 25 (1) b) EPÜ eingeräumten Befugnis feststellen, daß eine Patentanmeldung die in Artikel 82 EPÜ geforderte Einheitlichkeit der Erfindung nicht aufweist, selbst wenn die Recherchenabteilung hiergegen keinen Einwand nach Regel 46 (1) EPÜ erhoben hat. (Dies ist der umgekehrte Fall zu Regel 46 (2) EPÜ.)

2. Aus den Bestimmungen des Übereinkommens zur Einheitlichkeit der Erfindung geht die allgemeine Absicht hervor, dem Anmelder die Entscheidung darüber zu überlassen, mit welchem Gegenstand er seine Patentanmeldung weiterverfolgen will. Wird eine zusätzliche Recherchengebühr für eine Erfindung (Gruppe von Erfindungen) nicht gezahlt, ist der betreffende Gegenstand vom weiteren Verfahren in der Stammanmeldung ausgeschlossen. Der Anmelder kann jedoch auf diesen Gegenstand eine Teilanmeldung einreichen.

Mots-clés
Mangelnde Einheitlichkeit bei der Recherche nicht beanstandet
Prüfungsabteilung nicht an die Feststellung der Recherchenabteilung gebunden
Teilanmeldung - nicht erforderlich
Gegenstand kann wegen Nichtentrichtung der weiteren Rechechengebühr in der Stammanmeldung nicht mehr behandelt werden
Exergue
-
Affaires citées
-

ENTSCHEIDUNGSFORMEL

Aus diesen Gründen wird entschieden:

1. Die angefochtene Entscheidung wird aufgehoben.

2. Die Sache wird zur weiteren Entscheidung auf der Grundlage folgender Anmeldungsunterlagen an die erste Instanz zurückverwiesen: