European Patent Office

T 0060/89 (Fusionsproteine) du 31.08.1990

Identifiant européen de la jurisprudence
ECLI:EP:BA:1990:T006089.19900831
Date de la décision
31 août 1990
Numéro de l'affaire
T 0060/89
En ligne le
16 novembre 1990
Requête en révision de
-
Numéro de la demande
79301054.7
Classe de la CIB
C12P 21/02
Langue de la procédure
Anglais
Distribution
Publiées au Journal officiel de l'OEB (A)
Téléchargement
-
Autres décisions pour cet affaire
-
Résumés pour cette décision
-
Titre de la demande
-
Nom du demandeur
Harvard
Nom de l'opposant
Hoechst, Unilvever, Gist-Brocades
Chambre
3.3.02
Sommaire

1. Wenn Sachverhalte, die ohne entsprechenden Nachweis als neuheitsschädlich vorgebracht wurden, lange Zeit zurückliegen und die Sache von den Parteien nicht weiterverfolgt wird, ist die Kammer nach Artikel 114 (1) EPÜ nicht verpflichtet, sie von Amts wegen zu ermitteln (siehe Nummer 3.1.1 der Entscheidungsgründe).

2. Sind bei ein und derselben Erfindung sowohl die ausreichende Offenbarung als auch die erfinderische Tätigkeit zu beurteilen, so ist in beiden Fällen der gleiche Wissensstand zugrunde zu legen (siehe Nr. 3.2.5 der Entscheidungsgründe).

Mots-clés
Ausreichende Offenbarung eines Beispiels
Allgemeiner Wissensstand
Neuheitsschädliche Vorträge
Ermittlungspflicht der Kammer von Amts wegen
Erfinderische Tätigkeit (bejaht)
Exergue
-
Affaires citées
-

ENTSCHEIDUNGSFORMEL

Aus diesen Gründen wird entschieden:

1. Die Entscheidung der Einspruchsabteilung wird aufgehoben.

2. Das Patent wird einschließlich eines am 18. Juni 1990 eingereichten separaten Anspruchssatzes für Österreich auf der Grundlage des Hilfsantrags aufrechterhalten.